Donnerstag, 20. Dezember 2007

Der pöse, pöse iPond!

Der iPond ist eine Kombination aus Aquarium und Lautsprecher für MP3-Player. Tierschützer protestieren jetzt gegen das im Weihnachtsgeschäft äußerst begehrte Gadget für umgerechnet knapp 40 Euro.

Wie der Sydney Morning Herald berichtet, brauchen die mitgelieferten Fische mindestens zehn Liter Wasser. Der iPod enhält allerdings nur 650 Milliliter. Außerdem kritisiert die Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals (RSPCA), dass die Fische den Schallwellen ausgesetzt sind.

Chirurg fotografiert Penistätowierung seines Patienten

Er konnte dem Fotomotiv nicht widerstehen: Mitten in einer Operation zückte ein US-Chirurg sein Mobiltelefon und knipste die Genitaltätowierung seines Patienten. Dann zeigte er das Bild unter Kollegen herum - nun droht ihm ein Gerichtsverfahren.

Phoenix - Der Chirurg Adam Hansen hat während einer Gallenblasen-Operation unerlaubt die Penistätowierung seines Patienten mit dem Mobiltelefon fotografiert und die Aufnahme herumgezeigt. Der geschädigte Patient Sean Dubowik, dessen Penis eine Tätowierung der Aufschrift "Hot Rod" ziert, erwägt nun, einen Anwalt einzuschalten.

"Ich fühle mich verletzt, verraten und angeekelt", sagte der Nachtclubbesitzer Dubowik. Die Tätowierung sei das Ergebnis einer Wette über 1000 Dollar (rund 700 Euro) gewesen. "Je länger ich hier sitze, desto ärgerlicher werde ich", sagte Dubowik.

Hansen ist beurlaubt, disziplinarische Maßnahmen gegen ihn werden erwogen. Der Arzt der Mayo Klinik in Phoenix hat zugegeben, das Foto während der Operation am vergangenen Dienstag gemacht zu haben. Nachdem er es im Kollegenkreis hergezeigt hatte, verständigte jemand die Lokalzeitung "The Arizona Republic".

Dann wurde auch der 37-jährige Dubowik am Montag angerufen - der Arzt entschuldigte sich bei ihm. "Er sagte mir, er wollte nicht, dass ich davon zuerst über die Zeitung erfahre." Schmerzensgeldklagen sind in USA verbreitet. Geschädigte können auch bei erlittener seelischer Pein auf hohen Schadenersatz hoffen.

Dienstag, 11. Dezember 2007

McDonald's-Kunde für Langsam-Essen bestraft

Fastfood mit Geschwindigkeitsbeschränkung: In Gatwick bekam ein Mann einen Strafzettel verpasst, weil er auf dem Parkplatz einer McDonald's-Filiale zu langsam gegessen hat.

London - Jamie Thomson hatte sein Menü im Drive-in in Gatwick bei London geordert, gekauft und anschließend auf dem Parkplatz vor dem Restaurant gegessen, berichtet der "Guardian". "Ich habe einen Hamburger, Pommes, eine Cola, einen Doughnut und einen Kaffee bestellt. Ich saß in meinem Auto, habe zu Mittag gegessen und habe Radio gehört (...), alles ganz normal", sagte Thomson dem Blatt.

Einige Wochen später bekam er jedoch einen Strafzettel über rund 175 Euro von einer Firma, die Parkplätze betreibt. Auf Nachfragen teilte das Fast-Food-Unternehmen mit, Thomson habe das vorgeschriebene Zeitlimit von 45 Minuten überschritten. Dieses gelte in rund 40 der britischen Restaurants, weil Kunden die Flächen öfter "missbraucht" hätten.

"Wenn es nach McDonald's geht, ist es ein Vergehen, wenn man für sein Essen und seinen Kaffee eine Stunde statt 45 Minuten braucht", kritisierte Thomson die Schnellrestaurant-Kette. Ob er die Strafe zahlt, blieb offen.

WOW kann Leben Retten

Kinder überstehen Elch-Attacke dank WoW

Hans Olsen war mit seiner kleinen Schwester in einem norwegischen Wald unterwegs. Plötzlich wurden sie von einem Elch angegriffen.

Wie nettavisen.no berichtet, erinnerte sich der Zwölfjährige an World of Warcraft: "Ich habe ihn zuerst beschimpft, dann sind wir geflüchtet", erzählt Hans. "Am Ende stellten wir uns tot, so dass der Elch sein Interesse verlor. So lernt man das im 30. Level von WoW."

Freitag, 7. Dezember 2007

Neue Rubrik: Denn nicht nur Dementoren können was...

"Aus akutellem Anlass", wie der besagte jetzt sagen würde, Name wird aus "pitäts" Gründen nicht genannt, haben wir uns dazu durchgerungen die verbalen Umschreibungen eben jenes Individuums hier zu konservieren, damit auch die Allgemeinheit die Schönheit der deutschen Sprache in Augenschein nehmen kann:

"Da bin ich völlig auf dem Fuß."

"Das ist mir überhaupt nicht publik geworden."

"Ich denke das der alle Hebel in Verbindung setzten wird."

"Wenn ich die mit der Hand kontaktiere, leutet die so unmotiviert."

"Über eine kurzfristige Umsetztung wären wir Ihnen sehr verbunden."

"du siehst ihn visuell"

"dann muß ich dem sein geld noch retour bringen..."

"surroundment zum initiieren"

ja, so ist das, nichts ist jemals einfach oder wie der besagte diesen Post beenden würde:

"man lernt doch immer aus..."

P.S. Man glaubt es kaum doch es handelt sich bei all diesen Aussagen um das mach werk einer einzelnen Person an einem einzigen Tag!!!

Lachanfall

Wie kann man nur so lachen????

Ist ein Auschnitt von einer Aufführung und so ab 1:45 min gehts ab...viel spass and join the show...

http://de.youtube.com/watch?v=Ur7gxQS4I-A&feature=related

Dienstag, 4. Dezember 2007

Brite taucht nach fünf Jahren wieder auf

Es klingt wie ein Wunder: Mehr als fünf Jahre nach seinem Verschwinden ist ein in Großbritannien verschollener Kanufahrer gesund und munter wieder aufgetaucht. Der 57-jährige John Darwin sagte, er könne sich nicht daran erinnern, wo er gewesen sei. Darwins Vater hat jedoch ein Verdacht, warum sein Sohn verschwunden ist.

Die Londoner Polizei steht vor einem Rätsel: ein seit fünfeinhalb Jahren spurlos verschwundener britischer Kanufahrer ist wie aus dem Nichts wieder aufgetaucht. Der 57 Jahre alte John Darwin marschierte am Wochenende in eine Westlondoner Polizeiwache und meldete sich als "vermisste Person", berichteten britische Medien unter Berufung auf die Polizei. Sein kaputtes Kanu war im März 2002 am Strand bei Hartlepool an der Ostküste Englands gefunden worden. Trotz groß angelegter Suche hatte es damals kein Lebenszeichen von ihm gegeben, seine Familie hielt ihn für tot.

"Herr Darwin ist fit, und es geht ihm gut", sagte ein Polizeisprecher. "Er kann sich nicht daran erinnern, was passiert ist und warum er sich jetzt gemeldet hat", erläuterte eine Sprecherin der Polizei Cleveland, die den Fall übernommen hat. Völlig unklar sei, wo sich der Mann mehr als fünf Jahre aufgehalten hat. Der 57-Jährige wurde von der Polizei befragt. Bei einer ersten Untersuchung waren keine Krankheiten festgestellt worden.

Bruder: "Das ist das beste Weihnachtsgeschenk"
"Die ganze Familie ist so erleichtert, dass er am Leben ist", sagte sein Bruder David der Zeitung "Daily Mail", "das ist das beste Weihnachtsgeschenk, das man sich wünschen kann." Darwin, der zuletzt in einem Gefängnis gearbeitet hatte, wollte sich kurz vor seinem Verschwinden in einem Haus an der Küste mit seiner Frau und seinen zwei Hunden zur Ruhe setzen. Seine Frau Anne, die nach Medienangaben vor wenigen Wochen das Haus verkauft hat und ausgewandert ist, hatte nach dem Verschwinden gesagt: "Ohne Leiche wissen wir nicht, wie wir an die Tatsache erinnern können, dass er überhaupt existiert hat."

Der 91 Jahre alte Ronald Darwin erklärte, er habe immer geglaubt, dass sein Sohn noch am Leben sei. Sein Sohn habe im Alter von vier oder fünf Jahren eine schwere Kopfverletzungen erlitten, was möglicherweise eine Amnesie ausgelöst habe. Ronald Darwin will John nun fragen, warum er nicht früher zu ihm gekommen sei. "Ich werde ihm noch viel mehr sagen, aber ich bin jetzt extrem glücklich", sagte der Vater. Vermutlich habe die Arbeit Darwins im Gefängnis habe etwas mit dem Verschwinden zu tun.

Die Wohltätigkeitsorganisation Missing People erklärte, immer wieder würden Menschen wegen Familienproblemen, Finanzsorgen oder psychischer Probleme verschwinden.

Mittwoch, 28. November 2007

Auto fliegt vom Parkdeck

Im nordrhein-westfälischen Hattingen ist eine 74-jährige Autofahrerin mit ihrem Pkw von einem Parkdeck gerast. Nach etwa acht Meter freiem Flug pralle sie gegen eine benachbarte Feuerwache.

Die Frau hatte ihren Wagen auf dem Parkdeck aus noch ungeklärter Ursache plötzlich beschleunigt und raste durch ein eisernes Begrenzungsgitter. Das Fahrzeug durchbrach frontal in etwa 1,90 Meter Höhe das Nebengebäude der benachbarten Feuerwehr.

An dem Auto entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.500 Euro geschätzt. Die Frau und ihre 68-jährige Schwester auf dem Beifahrersitz wurden schwer verletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

hil/ddp

Dienstag, 27. November 2007

Mann trennte sich Arm mit Taschenmesser ab

"Ich habe mir gesagt: Ich werde hier nicht sterben!" Es ist diese Entschlossenheit, der Sampson Parker sein Leben verdankt. Als seine Hand in der Schneidetrommel seines Mähdreschers feststeckte und Hilfe ausblieb, trennte sich der Hobby-Landwirt selbst den Arm ab.

Camden - Der Mähdrescher, mit dem Sampson Parker aus dem US-Bundesstaat South Carolina ein Getreidefeld aberntete, war offenbar ein Modell älterer Bauart. Als Halme im Mähwerk fest steckten, versuchte Parker mit der Hand, sie aus den rostigen Walzen zu ziehen - und blieb stecken. Er habe um Hilfe gerufen, es sei aber niemand in der Nähe gewesen, sagt er dem US-Sender NBC. Nach anderthalb Stunden sei die Hand taub geworden.

Er habe mit einer Stange die Walzen blockiert und begonnen, mit einem Taschenmesser die Finger seiner Hand abzuschneiden. Der Stab und die laufende Maschine lösten aber mit Funkenflug ein Feuer aus. "Meine Haut schmolz wie Plastik", sagte Parker dem Fernsehsender WIS-TV.

Parker saß in der Falle - und griff erneut zum Taschenmesser, um sich den Arm abzutrennen. "Ich konnte die Nerven spüren, als ich den Arm abschnitt", sagte er.

"Ich habe nicht aufgehört zu kämpfen, ich habe gebetet", berichtete Parker, der hauptberuflich als Bauleiter arbeitet. "Als ich frei kam, bin ich aufgesprungen und weggerannt. Blut spritzte aus meinem Arm. Es war ganz schön furchterregend für eine Weile."

Er sei zu seinem Auto gelaufen und nach Hause gefahren. Dort habe ihm ein Nachbar Erste Hilfe geleistet und den Notarzt gerufen.

Der Vorfall liegt inzwischen mehrere Wochen zurück, mittlerweile gehe es ihm gut, so Parker. Er versuche, mit der Sache abzuschließen. "Es war nicht der Fehler der Maschine", sagte er. "Es war mein Fehler. Ich habe einen Fehler gemacht."

pad/AP

Freitag, 23. November 2007

Kein Geschenk zum Hochzeitstag - Frau trank sich zu Tode

Tragisches Ende eines Hochzeitstages: In der englischen Stadt Leigh starb eine 49-Jährige an Alkoholvergiftung. Die depressive Frau hatte intensiv getrunken, nachdem sie vom Ehemann kein Geschenk zum Hochzeitstag erhalten hatte.

London - Am Tag nach dem ehelichen Jubiläum fand Geoffrey S. aus Leigh bei Manchester seine Frau leblos in der Küche, berichtet die "Times". Angela S. hatte sich am Abend des Hochzeitstages zu Tode getrunken, vor der Spüle war sie zusammen gebrochen.

Anlass des übermäßigen Alkoholkonsums der als depressiv beschriebenen Frau soll die Enttäuschung darüber gewesen sein, dass ihr Mann ihr kein Geschenk zum Hochzeitstag gemacht hatte. S. habe zwar in letzter Minute noch versucht, zum Juwelier zu gehen, das Geshäft sei jedoch bereits geschlossen gewesen. Seiner Frau habe er nur eine Karte überreicht.

Ein Gericht, das die Angelegenheit untersuchte, legte den Fall als Unfalltod zu den Akten.

Wii überführt Fremdgeherin

Ein US-Soldat wurde zu einem Einsatz in den Irak abkommandiert. Als er wieder nach Hause kam, verdächtigte er seine Frau, ihn betrogen zu haben. Sie stritt die Vorwürfe allerdings ab.

Dann hatte Tony, der gonintendo.com eine E-Mail mit seiner Geschichte schrieb, eine Idee. Er nahm sich die Wii vor, mit der seine Frau in seiner Abwesenheit gespielt hatte. Tony fand seinen Verdacht, dass sie ihn mit einem professionellen Bowler hintergangen hatte, bestätigt. Denn ein virtueller Charakter, den sie für das Wii-Bowling angelegt hatte, glich ihrer Affäre bis aufs Haar. Tony reichte die Scheidung ein.

Donnerstag, 22. November 2007

Quallen vernichten Lachsfarm

Ein riesiger Schwarm Leuchtquallen ist über eine Lachsfarm in Nordirland hergefallen und hat alle 100.000 Tiere getötet, berichtet der Betreiber. Das Meer sei rot von all den Quallen gewesen. Das massenhafte Auftreten der Tiere so weit im Norden könnte eine Folge des Klimawandels sein.

Die einzige Lachsfarm Nordirlands - innerhalb von nur sieben Stunden vernichtet. "Wir konnten nichts machen, überhaupt nichts", sagte John Russell, Geschäftsführer der Northern Salmon. Hunderttausende Leuchtquallen seien über die 100.000 Lachse der Farm hergefallen und hätten sie getötet. Ein Dutzend Mitarbeiter hätte mit drei Booten noch versucht, die Tiere zu retten. Vergeblich. "Es war beispiellos, absolut erstaunlich", berichtet Russell.

Leuchtqualle Pelagia Noctiluca: Große Schwärme lösen normalerweise an Mittelmeerstränden Besorgnis aus
Die Leuchtquallen, mit wissenschaftlichem Namen Pelagia noctiluca, hätten in einem dichten Schwarm die beiden 25 Quadratkilometer großen und zehn Meter tiefen Lachsnetze angegriffen. Alle Lachse seien an Stichen oder Stress verendet, bevor die Boote die Netze erreicht hätten, sagte Russell.

Bisher waren die Leuchtquallen eher als Plage für die Touristenstrände des Mittelmeers in Erscheinung getreten. Ihr massenhaftes Auftreten so weit im Norden in britischen und irischen Gewässern wird von Wissenschaftlern mit der Klimaerwärmung erklärt.

Nach britischen Medienberichten sind Quallenangriffe auf Fischfarmen an der britischen und der westirischen Küste schon öfter vorgekommen. Allerdings habe es sich dabei nicht um Leuchtquallen gehandelt.

Russell sagte, seine Firma, die ihren Fisch nach Deutschland, Frankreich, Belgien und die USA lieferte, werde wohl schließen müssen. "Es ist eine Katastrophe", sagte er. Die Lachse waren seinen Angaben zufolge rund 1,4 Millionen Euro wert.

Dienstag, 20. November 2007

Polizei verhaftet Betrüger wegen magischem Penisschwund

Im Senegal hat die Polizei zwei Männer festgenommen, weil sie angeblich per Händedruck und magischer Kräfte die Penisse ihrer Opfer schrumpfen ließen. Elf mutmaßliche Opfer erstatteten Anzeige - sie tragen allerdings die Beweislast.

Ziguinchor - Gegen den Senegalesen und den Guineer Anzeige lägen elf Anzeigen vor, teilte die Polizei in Ziguinchor mit, der größten Stadt im Südsenegal. Die beiden mutmaßlichen Täter seien nun in Polizeigewahrsam.

Einem Polizeisprecher zufolge sollen die beiden Verdächtigen sich ihren vermeintlichen Opfern genähert haben, um ihnen die Hand zu schütteln - und dabei Schwarze Magie anzuwenden. Später habe ein Komplize die Opfer auf den Schwund aufmerksam gemacht - mit dem Hinweis, dieser lasse sich bei entsprechender Bezahlung wieder rückgängig machen.

Nach Justizangaben kommt ein derartiges Delikt im Strafgesetzbuch von Senegal nicht vor. Die Kläger müssten den Penis-Schwund nun beweisen, damit die Verdächtigen vor Gericht gestellt werden könnten.

Freitag, 16. November 2007

Fahrrad-Triebtäter wegen sexueller Ruhestörung verurteilt

Ein Schotte, der sexuelle Handlungen an seinem Fahrrad vornahm, musste sich nun wegen "sexueller Ruhestörung" vor Gericht verantworten. Der Mann wurde verurteilt - und findet ob seiner bizarren Liaison mit dem Drahtesel keinen Frieden mehr.

Ayr - Den beiden weiblichen Reinigungskräften eines kleinen Hotels im schottischen Ayr bot sich ein befremdlicher Anblick, als sie die Tür zum Zimmer des Hotelgastes Robert Stewart aufschlossen. Der 51-Jährige stand mit heruntergelassenen Hosen vor einem Fahrrad und bewegte dabei seine Hüften, wie der britische "Telegraph" berichtet, in eindeutiger Weise.

Die Frauen, die sich nach mehrmaligem Klopfen mit einem Zentralschlüssel Zugang zum Zimmer verschafft hatten, riefen die Polizei. Robert Stewart musste sich wegen "sexueller Ruhestörung" und eines weiteren tätlichen Angriffs vor Gericht verantworten - und wurde zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt.

Das Urteil löste in Großbritannien offenbar Kritik an der, wie der "Telegraph" schreibt, "Gaga"-Rechtssprechung des Landes aus. Das Gericht führte jedoch an, Stewart habe das Klopfen der beiden Frauen absichtlich überhört und die schockierende Konfrontation bewusst provoziert, was Stewart einen Eintrag ins Triebtäter-Register bescherte.

"Ich dachte, nach fast vierzig Jahren bei Gericht seien mir sämtliche Perversionen der Menschheit begegnet, aber das ist selbst für mich neu", sagte Richter Colin Miller dem "Telegraph". "Ich habe noch nie von einem Fahrrad-Triebtäter gehört."

Der Angeklagte gab vor Gericht an, es handele sich um ein Missverständnis, er habe an dem Abend zuviel getrunken. Die Behauptung, er habe tatsächlich Sex mit einem Fahrrad gehabt, sei "vollkommener Blödsinn".

Verteidiger Gerry Tierney beschrieb seinen Mandanten als "traurigen kleinen Mann", der versuche, sein Alkoholproblem in den Griff zu kriegen. "Als die Angestellten das Zimmer betraten, dachte er, er könnte sich einen Spaß mit ihnen erlauben."

Mittlerweile sei Stewart aber nicht mehr vom Spaßpotential des Vorfalls überzeugt. Schon dreimal habe er den Wohnort wechseln müssen, weil er überall erkannt werde. Ein Sozialarbeiter soll sich nun um Stewart kümmern - sollte er rückfällig werden, droht ihm eine Gefängnisstrafe.

Es ist nicht das erste Mal in der jüngeren britischen Justizgeschichte, dass bizarre sexuelle Neigungen geahndet werden. 1993 wurde ein Elektriker wegen Beischlaf mit einem Pflasterstein verurteilt.

nsu

Rasierte Mäuse geben mehr Milch

Rasierte Mäusemütter geben mehr Milch. Das haben britische Biologen in einer Studie gezeigt. Die Forscher vermuten, dass der Effekt mit der Temperaturregelung der Mäusemütter zusammenhängt.

Der Einfluss der Komplettrasur auf die Milchproduktion war durchaus eindrucksvoll: 15 Prozent mehr produzierten die Mäusemütter im Schnitt. Auch der Nachwuchs profitierte davon - die Jungen der rasierten Mütter wurden ihrerseits 15 Prozent größer als die unrasierter Mütter.

Die Forscher um John Speakman von der University of Aberdeen berichten im "Journal of Experimental Biology" (Bd. 207, S.4233), der Grund sei vermutlich eine bessere Kühlung des Körpers der Mäuseweibchen.

Abwärme ist nach den Erkenntnissen des Teams der entscheidende Faktor, wenn es um die Milchmenge geht, die eine Maus produziert. Die Wärme entsteht die bei Verdauung und Milchproduktion. Um nicht zu überhitzen, müssen die Tiere sich möglichst effektiv kühlen.

Die abführbare Körperwärme scheine die maximal aufnehmbare Energiemenge zu begrenzen, berichten die Forscher. Auch von Milchkühen ist bekannt, dass sie an heißen Sommertagen in schlecht klimatisierten Ställen weniger Milch geben.

Neues vom De-Mentor...

...obwohl er war gestern nicht ganz so gut aufgelegt wie sons, evtl. "wegen dem ganzen rumgestreike da."

"Ich muss nochma in Sekteriat."

"Lassen se ma rumgehen, sind 2 Seiten, nehmen se sich dan 2 weg, also beide Seiten."

"Wat iss denn mit dem Stuhl ey?"

"Wegen der Diskussion, nochma keinen Feiertag streichen oder Zahnersatz und Krankengeld."

"Der Zug kommt an um 24 Uhr und fährt ab um 0 Uhr, da müssen se die Differenz ziehen."

Aber es gab für mich auch Gestern eine wunderschöne Lebensweisheit, die an dieser Stelle nicht verheimlicht werden soll und vielleicht dem einen oder der anderen etwas Lebensfreude bereitet:

"Sie müssen wissen was das ist, wenn man dass nicht drauf hat, weiß man das nicht!"

Dienstag, 13. November 2007

Haargummis aus benutzten Kondomen hergestellt

Es ist ebenso ekelig wie gefährlich: In der südchinesischen Provinz Guangdong werden zunehmend Haargummis aus gebrauchten Kondomen verkauft. Jetzt warnen Ärzte vor den recycelten Präservativen.

Peking - Die bunten, potenziell aber gefährlichen Gummis sind bereits in mehreren Märkten und Schönheitssalons der Städte Dongguan and Guangzhou aufgetaucht, wie die Zeitung "China Daily" heute berichtet. Weil sie erheblich billiger seien als die herkömmlichen Zopfgummis, erfreuten sie sich wachsender Beliebtheit.

Die recycelten Kondome könnten jedoch immer noch gefährliche Bakterien und Viren enthalten, warnte die Zeitung. Laut einem örtlichen Hautarzt ist es möglich, dass sich die Nutzer mit Aids, dem Virus für Genitalwarzen oder mit anderen Geschlechtskrankheiten anstecken, wenn sie zum Beispiel die Gummis mit dem Mund festhalten, während sie ihre Haare zu Zöpfen flechten oder für Knoten abteilen.

Ein Regierungsvertreter wies darauf hin, dass Kondome nicht recycelt werden dürften. Nach einer Reihe von Skandalen mit potenziell gesundheitsgefährdenden Produkten aus China hatten die Behörden in diesem Sommer eine großangelegte Kampagne für schärfere Kontrollen gestartet.

jdl/AFP

Montag, 12. November 2007

Mann überlebt Sieben-Meter-Sturz an Autobahn

Auf der Autobahn musste er plötzlich dringend austreten: Der Autofahrer hielt auf dem Seitenstreifen und kletterte über die Vorrichtung, die er für die Leitplanke hielt. Doch dahinter ging es sieben Meter in die Tiefe.

Neukloster - Er stand im Stau, als ihn ein verhängnisvolles Bedürfnis überkam: Zum Austreten wollte ein Autofahrer auf der A 20 bei Neukloster in Mecklenburg-Vorpommern über die vermeintliche Leitplanke klettern und sich im Schutz der Dunkelheit in die Büsche schlagen. Doch die Begrenzungsvorrichtung war in Wahrheit ein Brückengeländer - der Mann stürzte sieben Meter in die Tiefe.

Der Autofahrer hatte Glück im Unglück: Der Notarzt stellte nur einen Schock fest, körperlich überstand der Mann den Sturz gestern Abend unverletzt.

hei/dpa

"Hab ich wohl nicht genau genug geschätzt!"

Die verbalen Entgleisungen nehmen absolut kein ende, im Gegenteil, soviel wie diesmal, haben wir noch nicht über uns ergehen lassen müssen...

"Das ist schon mal ganz gerne Klausurrelevant."

"Dann müssen Sie das machen, Sie machen das dann schon. Oder irgendwann dann irgendwie."

"Wenn ich das ma so bilanztheoretisch guck..."

"Der Unternehmer nimmt Geld aus der Kasse, sagen wir mal an, der nimmt Geld da raus."

"Sie können 10 Mann beschäftigen und auch 20, nur mit dem Geld ist das so ein Problem."

"Und da jetzt vorsichtig, da müssen wir pauschal vorsichtig gucken."

"Ja, ja, die Sozialversicherungskasten."

"Man macht nur auf zweifelhaft, wenn man noch rechnet."

"Da können se auf dubiose machen!"

"Ja die sagen dubios, ich zweifelhaft."

"Alles wo se damit rechnen, das Geld nicht ganz mehr einkommen."

"Da habe ich zweifelhaft die Forderung macht."

"Guck ma was die anderen Banken da machen."

"Tricks gibt es immer, ja, ja, ich will das nicht im einzelnen."

"Die können Ihnen da ein Buch drüber erzählen."

"Serielle Monogamie"

"Ich würd aus Frauensicht nen Ehevertrag."

"ich versteh das nicht"

Die waren alle schön, aber die Krönung war für mich:

"Die Frau auf dem Campingplatz geht immer mit nem Buch, psychologische Effekte!"

Donnerstag, 8. November 2007

Sex mit Robotern

2050 werden Ehen mit Robotern legalisiert, glaubt David Levy, Forscher für künstliche Intelligenz an der Universität von Maastricht in den Niederlanden. Sex mit Robotern werde es bis dahin schon längst geben.

Wie lifescience.com schreibt, glaubt Levy ebenso wie sein Kollege Henrik Christensen, dass Menschen schon in fünf Jahren Sex mit Robotern haben werden. Diese werden in Aussehen und Verhalten dem Menschen immer ähnlicher. Das werde zunächst für befremdlich und abnormal gehalten werden. Aber vor Jahren waren auch Ehen von Menschen unterschiedlicher Hautfarbe verboten und gleichgeschlechtliche Ehen ebenso ein Tabu. So wird den es Forschern zufolge auch bei Beziehungen zwischen Menschen und Robotern sein, die aber nach und nach gesellschaftlich akzeptiert würden.

Levy glaubt, dass Ehen zwischen Robotern und Menschen zuerst in Massachusetts erlaubt werden, da dort schon jetzt sehr liberale Gesetze bezüglich homosexueller Paare gelten. Außerdem habe der US-Bundesstaat mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) einen Vorreiter in Sachen Forschung.

44-Jährige beißt Freund die Unterlippe ab

Er wird für immer entstellt bleiben: Eine 44-Jährige aus dem US-Bundesstaat Washington hat ihrem Freund die Unterlippe abgebissen. Das Paar hatte sich geküsst, als die Frau plötzlich die Beherrschung verlor.

Seattle - Ohne ersichtlichen Grund hatte die Frau auf einmal wie von Sinnen in die Unterlippe ihres Partners gebissen - so schilderte es jedenfalls das 49 Jahre Opfer der Polizei. Dann habe sie die Lippe einfach ausgespuckt. Der 44-Jährigen wurde gestern von einem US-Gericht schwere häusliche Gewalt zur Last gelegt.

Die Polizisten hatten den Mann vom Montag blutüberströmt auf der Veranda seines Hauses in White Center bei Seattle aufgefunden. Seine Lippe entdeckten die Beamten im Schlafzimmer, bedeckt mit Katzenhaaren. Im Krankenhaus konnte sie nicht wieder angenäht werden.

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Überfall mit Ketchup

In Griechenland haben zwei nur mit Ketchup bewaffnete Räuber den Geldboten eines Supermarktes überfallen.

Die Täter zwangen das Auto ihres Opfers zum anhalten, indem sie zwei Packungen der Würzsauce auf die Windschutzscheibe warfen.

Weil sich der Fahrer zur wehr setzte, erbeuteten sie anstatt 140.000 € lediglich 400 €.

Opa wegen SIM-Karte exhumiert

Ein Handy-süchtiger Mann aus Montenegro wurde auf eigenen Wunsch mit seinem Mobiltelefon begraben, dies berichtet Krone.at.

So soll Arso Banjeglav in seinem Testament den Wunsch verankert haben, zusammen mit seinem mobilen Begleiter die letzte Ruhe zu finden. Da die Familie nun dahinter kam, dass der 10-jährige Enkel am Vorabend der Beerdigung die SIM-Karte aus dem Handy entwendete, soll der Leichnam des Opas exhumiert werden.

Mit dem Wissen, dass der letzte Wille des Angehörigen nicht erfüllt wurde, könne die Familie aus Montenegro nicht leben, so das Blatt.

Montag, 29. Oktober 2007

Heiter gehts weiter: "jaja Sie lachen, ich stehe da!"

"Mit den Ländern ist das immer so komplieziert"

"Ich habe nen Abgang in Höhe von 10.000!"

"Barzahlung an Kasse"

"ne, ja? Ne, so!"

"Da habe ich keine lust für!"

"Also man verkauft ja ware zu nem höheren Preis als man sie eingekauft hat, immer ist das aber auch nicht!"

"Da muss der Arbeitgeber die Kirchensteuer abfüllen."

"Sie verkaufen, sie liefern dem Kunden, egal was Sie liefern."

"...weil Bank nimmt ab, so ist das."

"Stopp bevor gleich."

und die Krönung:

"Da hab ich den Bischof, ich bin jetzt katholisch."

Neues zu "Big Points" und den "Bömplies"

Verbale Verschlagwortung aus Bottrop:

"Das Fach heißt: Wie komme ich an Geld, wofür gebe ich es aus und warum"

"Böses Wort: Eigenkapital und Haftung"

"Der Lehrstuhl hat offensichtlich die fiktion, sie lesen den kram auch, aber auch der Professor wird älter"

"Erst downloaden, dann lesen und freuen, nicht umgekehrt!"

"Wie gesagt, der Lehrstuhl ist recht puzig, naja."

"Es gibt ja auch Leute, die lesen gerne, ich würde das schlabbern"

"Ach ja, was wird nicht, das ist ja auch mal was!"

"Beantworten Sie die Frage im Rahmen, also dieser Rahmen, jetzt ist die Frage was ist dieser Rahmen? Das ist der Rahmen!"

"Seien Sie psychisch robust, nächstes Jahr ist Fußball-EM, seien Sie gefasst auf Namen wie: "Joggi Läuf" und erkennen Sie die innere Schönheit"

Und das Ultimative De-Mentoren-Highlight:

"Hey, es ist Sonnenuntergang, wieso? Ach es ist abend!"

Freitag, 19. Oktober 2007

Hellgate: London - Demo

Es ist endlich soweit, die Demo des Diablo II Nachfolgers ist erhältlich.

Flagship Studios, das sich zu einem großen Teil aus ehemaligen Mitarbeitern der Diablo-Schmiede Blizzard Entertainment rekrutierte, will bei "Hellgate London" insbesondere bei Diablo-Fans punkten. Für Spielspaß soll das bekannte Hack'n'Slay-Prinzip sorgen: Viele Gegner, die schnell niedergemacht werden können.

Dabei kann der Spieler zwischen einer aus Ego-Shootern bekannten First-Person-Sicht und einem Blick über die Schulter des Helden wählen. Beides soll situationsbedingt Vor- und Nachteile haben, sodass der Spieler regelmäßig wechselt.

Mindest-Voraussetzungen:

* 1,8 GHz Prozessor (XP) / 2,4 GHz (Vista)

* 1 GByte RAM (XP) / 2 GByte (Vista)

* 128 MByte Grafikkarte (GeForce 6200 / Radeon 9000 oder besser)

* 6 GByte freier Festplattenspeicher

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Neues von den (De-)Mentoren

Ein Hinweis auf eine Sonderveranstaltung:
  • "Das wird dann ausgehängt, das hängt dann hier aus. müssen se auf den Aushang achten."
Aufwandsarten:
  • "Ja, Jubiläumsaufwand, Strom oder Energie oder so..."
Wer kauft was und vor allem warum:
  • "Glasindustrie kauft Sand und Dolomit und dann mischen die da rum und dann haben die Glas."
Keine Zeit für Details:
  • "Ich will das nicht im einzelnen, aber so ist das..."
Heute bin ich mal groß und zügig:
  • "Dann bezahlen Sie mit Skonti, von mir aus bekommen se auch noch nen Boni."
Warum ist das so???
  • "Die Software ist da so hinterlegt und da ist das so, deshalb ist das so!"
Und mein absoluter Liebling:
  • "Der Handwerk kommt dann bei Ihnen im Haus oder Wohnung oder irgendwie."

"Mentoren" sind das nicht die Dinger aus Harry Potter???

So das neue Semester ist gerade mal ein paar Wochen alt, und die ersten Vorlesungen sind besucht worden.

Nach dem Ausspuch eines Komilitonen (s. Titel) habe ich angefangen einige verbale Entgleisungen eben dieser (De-)Mentoren auf Papier zu bannen, bzw. ab heute der Leserschaft zur Verfügung zu stellen.

Hier nun die ersten Higlights:

"Es gibt keine ordentliche Buchführung, es gibt nur Wirtschaftskriminalität, ja, ja, ich kenne die Szene in Essen und Gelsenkirchen genau, ja, ja..." Hr. K. aus G.

Geistige Ergüsse von Hr. K. aus G.:

  • "Allein schon wegen Weg!"
  • "Beim Verkauf von Bargeld oder so..."
  • "Sie sind dann nach dem hingefahren!"
  • "Ja, ja, auch son gequatsche!"
und die akustische Verballhornung von Fr. B. aus C.

  • "Die linke Seite zeigt wo die Mittel herkunft."
  • "Schreiben Sie nur schön Ihr waagerechtes Minus!"

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Autofahrer döst vor roter Ampel weg

Am helllichten Tag hat ein Autofahrer in der Schweiz vor einer roten Ampel ein Nickerchen gemacht. Als der 78-Jährige bei Rotlicht an einer gesicherten Baustelle anhalten musste, übermannte ihn der Schlaf.

Der Mann wurde wenig später reglos am Steuer sitzend entdeckt, w ie die Polizei in Bottmingen (Kanton Basel-Landschaft) mitteilte. Auch auf ein Hupkonzert der hinter ihm stehenden Fahrzeuge reagierte der Fahrer nicht.

Erst das heftige Klopfen der Polizisten an die Seitenscheibe zeigte Wirkung. Der Rentner sei am Mittwoch einfach eingeschlafen, Alkohol oder Medikamente seien nicht im Spiel gewesen. Dennoch musste er seinen Führerschein abgeben.

hil/AP

Montag, 8. Oktober 2007

Doughnut geklaut - 30 Jahre Haft drohen

Der Diebstahl eines Doughnut könnte einen Amerikaner teuer zu stehen kommen: Dem Mann drohen jetzt 30 Jahre Haft. Der 41-Jährige hatte sich in einem Laden im US-Staat Missouri einen dieser amerikanischen Spezialitäten im Wert von gerade einmal 52 US-Cent unter seinen Pullover gesteckt. Eine Verkäuferin bemerkte den Diebstahl und stellte sich ihm in den Weg. Er schubste sie weg. Und genau dieser Stoß könnte ihm nun zum Verhängnis werden, denn dadurch wurde aus dem simplen Ladendiebstahl nach dem Gesetz von Missouri ein schwerer Raubüberfall, der mit 15 Jahren Haft geahndet werden kann.

Da der Täter namens Scott Masters bereits mehrfach wegen Diebstahls, Drogenbesitzes und Brandstiftung vorbestraft ist, könnte die Haftzeit auf 30 Jahre verdoppelt werden. Der Prozess gegen Masters wurde am Freitag erst einmal vertagt. Die Tat wurde bereits im vergangenen Dezember verübt. Masters hatte ohnehin keine Freude an dem Doughnut: Auf der Flucht warf er seine Beute weg.

Alibi per Internet

Mist gebaut und keine Ausrede parat? Kein Problem. Auf Notlügen spezialisierte Internet-Portale helfen in solchen Situationen aus der Patsche - und machen das professionelle Lügen zum profitablen Geschäft.

Paris - Wer eine glaubwürdige Ausrede für einen verpassten Geschäftstermin oder ein Alibi für ein Wochenende mit der Geliebten braucht, wird oftmals im Internet fündig. Die clevere Geschäftsidee aus den USA, Alibi-Agenturen zu gründen und ihre Dienste Online anzubieten, hat inzwischen auch Europa erreicht. Großbritannien und Belgien machten den Anfang, seit kurzem gibt es Portale für kleinere und größere Lügen auch in der Schweiz und Frankreich.

Hilfe nach dem Seitensprung: Alibi-Spezialisten sind nie um eine Ausrede verlegen
Das Schweizer Portal Alibi-beton.com zum Beispiel existiert seit Mai und bietet seine Dienste gleich auf Französisch, Englisch und Deutsch an. "Wir verschaffen Ihnen ein virtuelles, wasserfestes Alibi, das maßgeschneidert und glaubwürdig ist und sich auf Beweismaterialien stützt", heißt es auf der Website unter dem Motto "Leben Sie sich aus, ohne Ihre Freunde in Verlegenheit zu bringen." In den vergangenen Monaten hätten sie schon hundert Kunden aus der Patsche geholfen, rühmt sich die Agentur.

Je nach Situation bieten die Alibi-Fachleute Restaurant- und Hotelrechnungen, Einladungen, Flug- und Zugreservierungen oder Anrufe mit wahlweise männlicher oder weiblicher Stimme als Belege an. "Ich bin einfallsreich genug", um bei fast jeder Situation aus der Patsche helfen zu können, sagt die Gründerin des Portals, Christine Barnicol. Eigentlich unterrichtet Barnicol Krankenpfleger, doch dieser Beruf machte ihr keinen Spaß mehr.

Die Idee für das ungewöhnliche Geschäft kam ihr, als sie einem verheirateten Freund den Rücken freihalten sollte für ein Liebesabenteuer. Inzwischen arbeitet sie in Basel und Frankreich. "Aber alles mache ich nicht", sagt sie kategorisch. "Als mich ein junger Mann um ein Alibi bat, um seine Prüfungen sausen zu lassen, habe ich abgelehnt".

Hinter der französischen Alibi-Agentur alibila.com steckt die ehemalige Detektivin Regine Mourizard. Sie nimmt Aufträge per Mail oder am Telefon entgegen. Eine verständnisvolle Stimme auf dem Anrufbeantworter bittet den Anrufer, sein Anliegen aufzusprechen. Ein Vorschlag für ein Alibi sowie ein Kostenvoranschlag folgen.

Das billigste Alibi bei alibila.com kostet 19 Euro, dafür bekommt der Kunde einen Telefonanruf. Für kompliziertere Ausreden, für die Dokumente nötig sind, werden 50 Euro oder mehr berechnet. Das Geld werde nicht zurückerstattet, auch wenn das falsche Alibi auffliege, lautet eine der Geschäftsbedingungen. Dann verweist das Unternehmen noch vorsorglich auf die französischen Gesetze zur Urkundenfälschung und stellt klar, dass die Verantwortung für den illegalen Einsatz von Dokumenten beim Kunden liegt.

Das Portal prestige-alibi.com hat nach eigenen Angaben seit März 300 Alibis ausgestellt. "Das ist ein profitables Geschäft", sagt der Gründer des Portals, der seinen richtigen Namen nicht nennt. Er habe die Website Anfang September beim Internet-Auktionshaus eBay für 500 Euro verkauft.

Die Sozialpsychologin Claudine Biland sieht in der Ausbreitung der Alibi-Agenturen ein Zeichen der fortschreitenden Amerikanisierung Frankreichs. "Die Schande wiegt in Amerika viel schwerer als eine Lüge", sagt die Autorin des Buches "Die Psychologie des Lügens". "Wer eine Alibi-Agentur benutzt, bürdet seine Schande einem Dritten auf. Das ist schon ein bisschen pervers", findet sie.

Freitag, 5. Oktober 2007

Bestatter vor Gericht

Drei US-Bestatter sind wegen eines Komplotts angeklagt worden, bei dem Leichen zerteilt und für Transplantationen an Krankenhäuser verkauft wurden. Damit hätten die Männer fast vier Millionen Dollar verdient, stellten die Geschworenen eines Ermittlungsgerichts fest.

Die Betreiber eines Krematoriums hätten es einem Unternehmen erlaubt, bei mehr als 1000 Leichen Haut, Knochen oder Sehnen in einem unhygienischen Einbalsamierungsraum zu entnehmen. Die Toten seien oft tagelang ohne Kühlung gewesen, in einem Fall 113 Stunden. Mehrere Krankenhäuser hätten das möglicherweise mit HIV- oder Hepatitis infizierte Gewebe Patienten eingepflanzt. Es sei unklar, ob diese erkrankten.

"Entenwerfen"

Ein spanisches Gericht hat das traditionelle "Entenwerfen" in der Stadt Sagunt verboten. Damit gab es der Klage einer Tierschutzorganisation statt, die den Brauch in der ostspanischen Hafenstadt als Tierquälerei bezeichnet hatte. Das "Entenwerfen" ist Teil eines Stadtfestes, bei dem alljährlich hunderte der Vögel ins Meer geworfen und von badenden Teilnehmern wieder einfangen werden.

Der oberste Gerichtshof der Region Valencia begründete das Verbot nach Presseberichten vom Freitag damit, dass die Tiere bei der Hetzjagd oftmals verletzt worden seien, weil die Teilnehmer mit aller Gewalt an den hilflosen Tieren zerrten. Zuweilen seien die Zuchttiere ertrunken, da sie weder fliegen noch schwimmen konnten.

Die Regionalregierung hatte das Fest bereits im vergangenen Jahr verboten, die städtischen Behörden setzten sich jedoch darüber hinweg. Die Tierschützer äußerten die Hoffnung, dass das Gerichtsurteil dem Brauch nun definitiv ein Ende setzten werde.

Triebhafter Pfau ruiniert Luxuskarosse

Er konnte seine Triebe nicht zügeln: Ein Pfau hat in Südengland einen Nobelwagen begattet und dabei stark beschädigt. Ob er es auf eine Pfauenhenne abgesehen hatte, ist fraglich. Angesichts der pfauenblauen Farbe des Autos scheint das Tier andere sexuelle Präferenzen zu haben.

Bridgwater - Der Pfau hatte das Auto auf einem Anwesen in Bridgwater bestiegen und es dabei stark verbeult und zerkratzt. Das Tier habe das pfauenblaue Luxusauto wohl versehentlich für einen Artgenossen gehalten, sagte heute der adlige
Grundstückseigner Sir Benjamin Slade. Das Auto sei nach dem Begattungsversuch stark beschädigt. Der Schaden betrug rund 4000 Pfund (etwa 6000 Euro). Da Pfauenhennen nicht blau sind wie das Auto, sondern bräunlich, hatte es der liebestolle Pfau offenbar nicht auf ein Weibchen abgesehen. "Ich kann nur vermuten, dass er schwul ist", meinte Slade.

Zum Ärger des Adeligen zögert die Versicherung noch, den Schaden zu übernehmen. "Sie zahlen für alles Mögliche, zum Beispiel, wenn jemand vom Löwen gebissen wird", beschwerte sich Slade, "aber von einem Pfau, der ein Auto sexuell belästigt hat, haben sie noch nie gehört." Um weitere Schäden an blauen Autos zu vermeiden, warnen nun Schilder vor dem
liebestollen Tier.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Rabiate Arbeiter fesseln Chef ans Bett

Sie hatten keinen Lohn bekommen und waren wütend auf den Chef. Deshalb machten vier pakistanische Arbeiter in Dubai ihren Vorgesetzten zum Gefangenen. Sie fesselten ihn an ein Bett und schlugen ihn. Das hat nun Folgen.

Dubai - Die vier Männer gerieten wegen der ausstehenden Lohnzahlungen offenbar so in Rage, dass sie ihren ans Bett gefesselten Landsmann mehrfach schlugen. Der 45-Jährige klagt vor Gericht zudem, er habe keine Nahrung erhalten, berichtete die Zeitung "Gulf News".

Der pakistanische Subunternehmer sagte, er habe vergeblich versucht, den Arbeitern zu erklären, dass er selbst auf Geld der Firma warte, die ihm den Auftrag erteilt habe. Nur durch einen Trick sei er schließlich frei gekommen.

Das Strafgericht verurteilte drei der Arbeiter zu jeweils drei Jahren Haft. Der Vierte im Bunde, ein 20 Jahre alter Arbeiter, muss eine Strafe von einem Jahr absitzen. Alle vier Pakistaner sollen nach Verbüßung ihrer Strafe abgeschoben werden.

Montag, 1. Oktober 2007

Vater stapelt Kinder im Kofferraum

Wie die Ludwigshafener Autobahnpolizei am Montag mitteilte, war der Mann mit zwei weiteren Erwachsenen und insgesamt vier Kindern auf der A61 in Richtung Süden unterwegs. Ein Lkw-Fahrer entdeckte beim Vorbeifahren im Kofferraum des voll beladenen Kleinbusses zwei Kinder, die ungesichert im Spalt zwischen Gepäck und Fahrzeugdach lagen und informierte daraufhin die Polizei.

Die Beamten stoppten das Auto. Die fünf und sieben Jahre alte Kinder lagen tatsächlich auf dem Gepäck im Kofferraum. Auf dem Rücksitz des Achtsitzers saßen außerdem zwei weitere Kinder ohne jede kindgerechte Sicherung. Auch der voll beladene Dachgepäckträger war nur mit Stahlseilen am Dach befestigt. Die Polizei erstattete gegen den Mann Anzeige.

Die Fahrt durfte er erst fortsetzen, nachdem er etwa einen Kubikmeter Gepäck bei einem Abschleppdienst zwischengelagert, den ungesicherten Dachgepäckträger abmontiert und die erforderlichen Kindersitze für seinen Nachwuchs besorgt hatte.

may/ddp

Mann lässt Stein 51 Mal übers Wasser springen

Reif fürs Guinness-Buch der Rekorde: Ganze 51 Mal schaffte es ein US-Amerikaner, einen Stein über die Wasseroberfläche hüpfen zu lassen - und hängte damit den ehemaligen Rekordhalter gnadenlos ab.

Franklin - Er heißt Russell Byars, ist 43 Jahre alt und sieht nicht eben sportlich aus. Dennoch ist der korpulente Mann aus Venango County im US-Bundesstaat Pennsylvania Rekord-Inhaber: Er ließ einen Stein satte 51 Mal übers Wasser hüpfen und darf sich von nun an als Meister seiner Klasse betrachten. Der Rekord sei inzwischen vom Guinness-Buch anerkannt, schreibt die "Pittsburgh Post-Gazette". Experten hätten einen Film analysiert, der den Wurf vom 19. Juli zeigt.

Byars schätzt, dass der Stein eine Strecke von gut 75 Metern zurücklegte. Doch über Tricks oder gar Wurftechniken wollte der Rekord-Inhaber offenbar lieber schweigen. Nach seinem Erfolgsgeheimnis gefragt, sagte er der "Pittsburgh Post-Gazette": "Wissen sie was, ich habe keine Ahnung."

Der alte Rekord aus dem Jahr 2002 lag bei lediglich 40 Sprüngen und wurde ebenfalls in Pennsylvania aufgestellt. Der ehemalige Champion, Kurt Steiner aus Emporium im Cameron County, kommentierte den Erfolg seines Konkurrenten gelassen: "Es war nur eine Frage der Zeit", sagte er der Zeitung.

Dienstag, 18. September 2007

Gott wegen Terrorismus angezeigt

Wirklich viel passiert nicht im US-Bundesstaat Nebraska. Da kann man schon mal auf komische Gedanken kommen. Ein Politiker aus Nebraska hat nun Strafanzeige gegen jemanden gestellt, den er für "Tod, Zerstörung und Terror" verantwortlich macht - Gott höchstpersönlich.

Ein Abgeordneter des Parlaments im US-Staat Nebraska hat eine Strafanzeige gegen Gott gestellt. Ernie Chambers macht geltend, dass Gott für terroristische Drohungen verantwortlich sei, Angst verbreite und "unter Abermillionen von Erdbewohnern Tod, Zerstörung und Terror" verursacht habe. Eingereicht wurde die Klage im Bezirk Douglas. Chambers hält das dortige Gericht für zuständig, da Gott überall sei.

Der Senator will mit seinem Vorstoß nach eigenen Angaben die abstrusen Seiten des amerikanischen Rechtswesens deutlich machen, in dem jeder jeden verklagen könne. Gott hat er sich ausgesucht, weil er ohnehin religionskritisch eingestellt ist und während der Parlamentssitzungen die morgendliche Gebetsrunde schwänzt. Gott habe Wirbelstürme, Überschwemmungen und Tornados verursacht, erklärte Chambers. Dies wolle er jetzt wenigstens mit einer Einstweiligen Verfügung stoppen.

AP

Mittwoch, 12. September 2007

Einbrecher vergnügt sich mit Sex-Telefonaten

Dreister geht es kaum noch: Ein Einbrecher hat sich in Neuseeland zwei Stunden lang an Sex-Hotlines amüsiert, ehe er das Haus, in das er eingestiegen war, auch noch vollständig ausräumte. Die Eigentümerin schlief derweil im Nebenzimmer.

Wellington - Die 85 Jahre alte Hausherrin bemerkte den Diebstahl von Fernseher, Kamera und Telefon erst am nächsten Morgen, wie eine neuseeländische Zeitung heute berichtete. Der größere Schock kam jedoch einige Wochen später mit der Telefonrechnung: Acht Gespräche mit Sex-Nummern für insgesamt 138 Neuseeland-Dollar (umgerechnet etwa 70 Euro) waren dort aufgelistet. Schon zuvor hatte sich der vorbestrafte Einbrecher in einem anderen Haus erst am Telefon verlustiert und dann die Einrichtung mitgehen lassen.

jdl/dpa

Britisches Paar lebt seit 22 Jahren im Motel

London - Leben wie im ewig andauernden Urlaub: David Davidson und seine Frau Jean wohnen seit 22 Jahren in einem Motel und haben bisher mehr als 100.000 Pfund (147.000 Euro) dafür ausgegeben, obwohl sie immer noch eine eigene Wohnung in Sheffield besitzen.

Während des Besuchs einer kranken Tante übernachtete das Paar 1985 zum ersten Mal in dem Travelodge-Motel - und blieben. "Wir bekommen einen Superpreis, haben unser persönliches Zimmermädchen, und unsere Bettwäsche wird regelmäßig gewaschen. Was will man mehr?", sagte der inzwischen 79-jährige ehemalige Seemann der britischen Marine, wie britische Medien berichten.

Sie genössen den Ausblick auf den Parkplatz und der dahinter liegenden, Tag und Nacht von Lastwagen befahrenen Ausfahrt der Schnellstraße A1 zwischen London und Edinburgh, versicherte Davidson: "Da ist immer was los." In ihre alte Wohnung kehrten sie nur zurück, um ihre Post abzuholen.

Zu Ehren seiner treuesten Kunden benannte das Motel in der Nähe von Grantham deren Zimmer inzwischen in die "Davidson's Suite" um.

abl/AFP

Dienstag, 11. September 2007

Selten blöder Handy-Klau

Ein Handy-Dieb sitzt seelenruhig mit seiner Beute in der Kneipe, nur ein paar Meter vom Bestohlenen entfernt. Bis dieser auf die Idee kommt sein eigenes Handy anzurufen - und der Dieb nebenan brav abnimmt.

Selten dämlich hat sich ein Handy-Dieb in Wiesbaden am Tatort selbst verraten. In einer Kneipe meldete er sich persönlich an dem geklauten Telefon, als der verzweifelte Eigentümer dessen Nummer wählte. Der kurz zuvor Bestohlene saß nur einige Barhocker weiter am Tresen. Die herbeigerufene Polizei stufte das Verhalten des Diebes "auf den ersten Blick als etwas unüberlegt". In der nahen Wohnung des Diebes fand sich auch noch der Rucksack des Bestohlenen, denn der Langfinger hatte seine Beute zwischenzeitlich nach Hause gebracht, war dann aber mit dem Handy in der Tasche in die Kneipe zurückgekehrt.

Donnerstag, 6. September 2007

Navi für Frauen

Garmin (Halle 8.1, Stand 113) hat auf der IFA ein Navigationsgerät vorgestellt, das die weibliche Kundschaft begeistern soll. Das bislang noch namenlose Navigationsgerät unterscheidet sich technisch nicht von der Nüvi-200-Serie: Es besitzt einen 240 × 320 Pixel großen Bildschirm und enthält außer der Navigtionssoftware samt Kartenmaterial für Westeuropa oder Deutschland, Österreich und die Schweiz auch einen Bildanzeiger und bringt einen Taschenrechner mit.

Im Unterschied zur bereits im Handel erhältlichen Standardausgabe in Einheitsgrau färbt Garmin die Damen-Variante in Pink ein und legt eine Schutzhülle mit ebenso eingefärbter Plüscheinlage bei. Ob das als Kaufargument für die weibliche Kundschaft ausreicht, wird sich allerdings erst zeigen müssen: Im vierten Quartal dieses Jahres will Garmin die Navi-Hilfe für Frauen auf den Markt bringen. Je nach Umfang des Kartenmaterials soll das Navi-Gerät 200 bis 250 Euro kosten.
Anzeige
(dal/c't)

Montag, 3. September 2007

Schwein unter Polizeischutz

Mit einem außergewöhnlichen Fall von Ehestreitigkeiten hat es die Polizei im baden-württembergischen Linkenheim-Hochstetten zu tun bekommen: Eine Frau bat um polizeilichen Schutz für das Hängebauchschwein, das ihr gemeinsam mit ihrem getrennt lebenden Ehemann gehört. Er wolle das Tier töten lassen, erklärte sie. Die Ordnungshüter nahmen folglich Kontakt mit dem Mann auf.

Der Mann gab an, dass seine Ehefrau das Tier bei ihrem Auszug zurückgelassen und sich nicht weiter darum gekümmert habe. Weil außerdem aus dem angeblichen Zwergschwein zwischenzeitlich ein stattlicher Brocken von gut 50 Kilogramm geworden sei, könne er nicht für eine artgerechte Haltung sorgen. Ein Tierpark habe die Aufnahme des Hängebauchschweins zudem abgelehnt, weshalb er einen Metzger bestellt habe.

Die Beamten konnten ihn dazu bewegen, den Auftrag rückgängig zu machen, und überzeugten ihn, dass seine Frau sich noch im Verlauf des Wochenendes um das Tier kümmern werde. Ob die Ehefrau ihrem Versprechen auch tatsächlich nachkam, war laut Polizei nicht bekannt.

Freitag, 31. August 2007

Eisbecher wird zur Igelfalle

Ein McDonald's-Eisbecher, der sich als gefährliche Igelfalle entpuppt hat, wird vom Markt genommen. Der Konzern will die "McFlurry"-Plastikbecher, in denen sich schon mehrfach Stacheltiere verheddert haben, durch eine tierfreundlichere Variante ersetzen. Die Igel waren bei dem Versuch, weggeworfene Becher auszulecken, in diesen steckengeblieben und verendet.

Spätestens von Mitte 2008 an soll das McDonald's-Eis in Bechern serviert werden, deren Rand aus elastischen Papplaschen besteht. Diese Konstruktion verhindere, dass die Tiere vom Becherrand eingeklemmt werden. "Derzeit laufen die letzten Tests", sagte Konzernsprecherin Jennifer Gehrmann.

Verwirbelte Tänzerin

Wirbelt ein Mann eine Tanzpartnerin gegen ihren Willen so über das Parkett, dass beide aus einem Fenster stürzen, so muss der Tänzer der Frau Arztkosten und Schmerzensgeld zahlen (OLG Hamburg 6 U 262/98 ).

Reinlicher Gefangener

Ein Strafgefangener verlangte von der Anstaltsleitung, ihm Stielbesen und Schrubber in der Zelle zur Verfügung zu stellen. Der Direktor sagte "Nein". Zu Recht. Eine "Analyse von Ausbrüchen aus Haftanstalten" habe ergeben, dass Reinigungsgeräte häufig als Hilfsmittel zur Flucht verwendet würden (OLG Karlsruhe: Az. 2 Ws 152/00).

Fesche Ehefrau

In Spanien sprach ein Richter einen Mann von dem Vorwurf der Misshandlung seiner Frau frei, weil sie zu gut gekleidet war, als sie vor Gericht erschien. Dies passe nicht "zu dem Verlust jeglicher Initiative, der misshandelte Ehefrauen kennzeichnet".

Mauseschwanz-Abbeißer

Ein Mann aus Brisbane wurde zu einer Geldstrafe von 750 Dollar (440 Euro) verurteilt, weil er in betrunkenem Zustand einer lebenden Maus den Schwanz abbiss, um in seiner Stammkneipe eine Wette zu gewinnen. Der Angeklagte zeigte tiefe Reue.

Ausgesetzte Katzen

Die Amerikanerin Michelle Murray wurde verurteilt, eine Nacht allein in der Wildnis zu verbringen. Sie hatte 33 Kätzchen ausgesetzt.

Verkehrter König

Wer eine Briefmarke mit dem Konterfei des britischen Monarchen verkehrt herum aufklebt, begeht Hochverrat.

Placebo-Viagra

Wer per Internet blaugefärbte Pfefferminzpastillen als Viagra anbietet (118,50 DM für vier Stück), wird mit einer Geldstrafe belegt, auch wenn er sagt, seine Pastillen hätten vielleicht doch einigen geholfen, weil es manchmal Placebo-Effekte gebe (AG Hannover 234-56/99 234 Ds 123 Js 56839/98).

Zwangsaufwischer

Weil er sich absichtlich auf seinen Spanisch-Lehrer übergeben haben soll, wurde ein Schüler von einem amerikanischen Gericht zu einer Ekel erregenden Strafe verurteilt: Der Jugendliche musste vier Monate lang das Erbrochene in Polizeiwagen aufwischen.

Wenn's aus der Wanne quietscht und bläht

Abgehende Wannenwinde

Ein Mieter tauschte eine freistehende Badewanne gegen eine Einbauwanne aus. In der Wohnung darunter waren fortan jedes Wenden und Wasserplätschern sowie die "abgehenden Darmwinde der Bewohner" deutlich zu hören. Der Beschwerdeführer bekam eine Mietminderung von 85 Euro zugesprochen (Amtsgericht Neuruppin, 42 C 263/04).

Mittwoch, 22. August 2007

Gestohlene Pistole des "King" lag im Klo

Aufatmen bei allen Elvis-Fans: Eine Pistole, die während der Feierlichkeiten zum 30 Todestag des "King of Rock'n' Roll" entwendet worden war, ist wieder aufgetaucht - in einer Toilette.

Memphis - Wie der US-Nachrichtensender CNN heute berichtete, war die schwarze 9-Millimeter Smith & Wesson aus dem einstigen Besitz des Waffennarren Elvis vergangene Woche bei den Feiern zum 30. Todestag des Sängers in der
Südstaatenmetropole Memphis aus einer Vitrine des Museums verschwunden.

Gestohlene Pistole gefunden: Sänger Waffennarr Elvis Presley
Zwar konnte der Täter mit Hilfe der Überwachungskameras identifiziert, aber nicht dingfest gemacht werden. Mittlerweile jedoch hatte ein Putzmann das wertvolle Erinnerungsstück bei
der Reinigung in den transportablen Toiletten wiedergefunden und zum Säubern mit heimgenommen. Als er in der Zeitung von dem Diebstahl las, brachte er seinen Fund umgehend zur
Polizei. Nach Ansicht des Finders ist dem Dieb das gute Stück wohl versehentlich ins Klo gefallen. "Wenn sie jemandem da reinfällt, holt er sie sicher nicht wieder raus", meinte der Putzmann.

Elvis Presley war am 16. August 1977 in seiner heute zu einem Museum umgebauten Villa Graceland im Memphis im Alter von 42 Jahren an Herzversagen gestorben.

Dienstag, 14. August 2007

Tabakdose rettet Mann vor Krokodilen

Aus Angst vor Krokodilen hat ein Australier eine ganze Woche lang auf einem Baum ausgeharrt – bis er dank seiner Tabakdose Helfer auf sich aufmerksam machen konnte.

"Ich habe ihre rotglühenden Augen sieben Nächte lang unter mir leuchten gesehen, bevor ich von einem Hubschrauber gerettet wurde“, berichtete David George der in Brisbane erscheinenden Tageszeitung „Courier News“ vom Dienstag. Jede Nacht hätten sich zwei Krokodile demonstrativ unter seinem Baum niedergelassen und zu ihm heraufgestarrt. „Ich habe sie angeschrieen: Ich werde nicht für euch zum Fraß von diesem Baum fallen“, berichtete der 53-Jährige, der ein erfahrener Wildhüter ist.

In Brutplatz für Krokodile gelandet

Der Manager einer Rinderzuchtfarm im äußersten Nordosten des Landes war nach eigenen Angaben bei einem Ausritt von seinem Pferd abgeworfen worden. Halb betäubt und blutend habe er sich wieder auf den Sattel gehievt und dem Pferd die Sporen gegeben. Doch statt nach Hause rannte das Tier tief in Krokodil-Sumpfland. „Ich musste runter vom Pferd und landete mitten in einem Brutplatz für Krokodile.“ Er habe sich gerade noch auf einen Baum retten können, berichtete der 53-Jährige weiter. Seine Tagesration an Essen – zwei Fleischsandwichs – war am dritten Tag verzehrt. Letztlich gelang es George, die Suchmannschaften auf sich aufmerksam zu machen, indem er das Sonnenlicht mit seiner Tabakdose reflektierte.

Heizbarer Schwanz schützt Erdhörnchen

Nordamerikanische Erdhörnchen verwenden zum Schutz ihrer Jungen vor Klapperschlangen eine ungewöhnliche Technik: Sie heizen ihren Schwanz auf und wedeln damit vor den Schlangen herum. Diese nehmen die Wärmestrahlung wahr und werten sie als Zeichen von Aggressivität.

Samstag, 11. August 2007

Zuschauer erstattet Strafanzeige wegen Scherzfrage

Münster (ddp). Ein Fernsehzuschauer aus Münster hat am Freitag wegen einer Scherzfrage in einem TV-Quiz Strafanzeige wegen Betrugs gestellt.

Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte der Mann in der Nacht eine so genannte Call-In-Sendung gesehen, bei der Zuschauer Antworten auf Quizfragen geben sollen. So wurden die Zuschauer gefragt, wie viel Milch zehn Ochsen in zehn Minuten geben, wenn fünf Ochsen in fünf Minuten fünf Liter geben.

Der Zuschauer errechnete nach dem mathematischen Dreisatz die vermeintlich richtige Antwort, eilte zu einem Münzfernsprecher und rief bei der Hotline des Senders an. Statt der im Fernsehen ausgewiesenen 50 Cent kostete ihm das Gespräch aber 90 Cent. Dadurch sah sich der Zuschauer um diese 40 Cent betrogen. Auch musste er am Telefon erfahren, dass er einer Scherzfrage aufgesessen ist.

Nach Angaben des Polizeisprechers haben Polizei und Staatsanwaltschaft nun zu prüfen, ob hier tatsächlich eine Betrugsstraftat vorliegt.

dan/ddp

Dienstag, 7. August 2007

Urne als Keksdose verkauft

Auf einem typisch amerikanischen Wohltätigkeitsbasar in den Vorgärten eines US-Städtchens hat eine Frau für den Spottpreis von 50 US-Cent unwissentlich eine Urne ergattert. Eigentlich hatte sie das Gefäß gekauft, um es als Keksdose zu nutzen.

Elmira - Obwohl sich der Deckel nicht öffnen ließ, entschied sich die Frau sehr schnell für das gute Stück und wollte es als Keksdose benutzen. Was sie nicht ahnte: Das Keramikgefäß in Form einer Schildkröte, das Anita Lewis auf ihrem Grundstück in Elmira im US-Staat New York verkaufte, fungierte als Urne und darin befand sich die Asche der ersten Frau ihres Mannes.

Weil die Verstorbene Schildkröten gesammelt habe, gebe es in ihrem Haus jede Menge solcher Tierfiguren, erzählte Anita Lewis später.

Donnerstag, 2. August 2007

Limousine nimmt Fahrer als Geisel

Wie von Geisterhand gesteuert hat eine Limousine in der Nacht zum Donnerstag auf der A 31 die Kontrolle über Auto und Fahrer übernommen. Das Fahrzeug verriegelte sich selbst, dann fiel die Elektronik aus.

Dorsten - Gegen 4 Uhr morgens blinkte erst eine Warnleuchte, dann bremste der Wagen abrupt selbstständig ab und verriegelte die Türen. Danach fiel die komplette Elektronik aus. "Das Auto stand ohne Licht auf dem rechten Fahrstreifen, der Fahrer aus Essen war eingeschlossen", berichtete die Polizei über den "Alptraum eines jeden Autofahrers".

Die zwei Minuten Totalausfall seien ihm wie Stunden vorgekommen, sagte der Mann den Beamten, die er per Handy alarmiert hatte. Später schaltete sich das elektronische System wieder ein, der Wagen neueren Baujahrs sei aber nur bedingt fahrbar gewesen. Die teure Karosse kam per Polizeieskorte in eine Werkstatt. Die Polizei machte keine Angaben zum Fabrikat.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Prozess um Steuerbescheid

Im Prozess um einen fälschlich ausgestellten Steuerbescheid über 2,1 Milliarden Euro hat das Landgericht München I einen Vergleich vorgeschlagen. Demnach soll der Freistaat 15.000 Euro zahlen, weil das Finanzamt München II die unberechtigte Forderung nach einem Einspruch nicht umgehend korrigierte. Korrekterweise hätte die Münchner Kioskbesitzerin 108,82 Euro bezahlen müssen.

Die Steuerbehörde hatte von der Kioskbetreiberin für einen einzigen Monat 2,1 Milliarden Euro Umsatzsteuer gefordert. Um diesen Betrag zu erreichen, hätte sie beispielsweise zehn Milliarden Wurstsemmeln verkaufen müssen. Selbst als die Geschäftsfrau telefonisch auf den offensichtlichen Fehler hinwies, blieb das Finanzamt zunächst bei dem abwegigen Bescheid und korrigierte ihn erst, als die Frau mit Hilfe von Steuerberater und Rechtsanwalt Einspruch eingelegt hatte.

Dass die Sachbearbeiter zunächst auf stur stellten, ist für den Freistaat fatal, denn der Einspruch des Steuerberaters war teuer: Sein Honorar für den Brief an das Finanzamt berechnet sich gemäß der geltenden Gebührenordnung nach dem sogenannten Streitwert; in diesem Fall wären das mehr als 2,5 Millionen Euro plus Mehrwertsteuer.
Anwälte fordern hohen Schadensersatz

Um nicht noch zusätzlich hohe Prozesskosten fürchten zu müssen, hat die Frau ihren Anspruch an den Steuerberater und einen Rechtsanwalt abgetreten, die den Freistaat auf 600.000 Euro Schadensersatz verklagt haben. Vor Gericht erklärten die Kläger, sie würden sich mit 300.000 Euro zufrieden geben. Ob die Parteien den Vergleichsvorschlag des Gerichts annehmen, müssen sie bis zum 29. August entscheiden.

Wie genau es zu der Panne beim Finanzamt München II kommen konnte, teilte das Bayerische Finanzministerium mit Verweis auf das Steuergeheimnis nicht mit. Die Behörde räumte aber Fehler ein und betonte, man habe die internen Abläufe nun verbessert.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Kranke Großmutter auf Müll geworfen

In Indien ist eine kranke 75-jährige Großmutter auf dem Müll gelandet – offenbar auf Anweisung ihrer eigenen Familie.

Eine Frau wurde im südlichen Bundesstaat Tamil Nadu (Indien) von Anwohnern mitten in einem Abfallhaufen gefunden, berichtete eine an ihrer Rettung beteiligte Hausfrau am Donnerstag. Mit Hilfe ihres Mannes habe sie die alte Dame zu sich nach Hause genommen, ihr zu essen gegeben und sie dann den Mitarbeitern einer Wohltätigkeitsorganisation übergeben.

Nach ihren eigenen Schilderungen sei die 75-Jährige auf Anweisung ihrer eigenen Tochter auf den Müll geworfen worden. Die Tochter habe demnach ihre Söhne angewiesen, die Großmutter wegzuschaffen. Diese hätten die alte Frau dann in einem normalerweise für Tierfutter benutzten Transporter fortgeschleppt. Ihren Instruktionen gemäß seien sie besonders weit gefahren, damit die alte Frau nicht den Weg zurück nach Hause habe finden können. Der Familie droht nun die Strafverfolgung.

Zunächst bemühten sich die Behörden nach Auskunft eines Sprechers aber darum, die Familie überhaupt ausfindig zu machen. Dies wurde dadurch erschwert, dass die Großmutter die Adresse nicht kannte.

Sex und Saufen in der Kirche

Sie saufen und nehmen Drogen, dann terrorisieren sie die Gläubigen in der Husumer Marienkirche: Eine Jugendbande sorgt für große Empörung in der Hauptkirche des Ortes in Schleswig Holstein. Sie werfen mit Bibeln und Kerzen um sich. Doch das ist noch nicht die dreisteste Schandtat.

Eine etwa zehnköpfige Jugendbande hat seit April die Gläubigen in der Husumer Marienkirche terrorisiert, dem wichtigsten Gotteshaus der Stadt. Die Jugendlichen drangen regelmäßig während der Besuchszeiten in die Kirche ein, warfen mit Bibeln und Kerzen, bedrohten Gemeindemitglieder, ließen sich nackt auf dem Altar fotografieren und hatten öffentlichen Sex in einem Nebenraum. Dies teilte der stellvertretende Kirchenvorsteher Volker Articus auf Anfrage der Nachrichtenagentur AP mit. "Es handelt sich um sieben bis zehn Jugendliche, die auf dem Platz vor der Kirche Alkohol und Drogen nehmen und dann Unheil anrichten, sagte er. Da die Jugendlichen noch nicht strafmündig seien, könne die Polizei ihnen nur schwer beikommen, sagte Articus über die Gruppe, die auch Türen und Schubladen in der Kirche aufgebrochen habe.

Jetzt habe die Stadt aber eine neue Satzung erlassen, wonach Alkoholkonsum auf dem Platz vor der Kirche verboten sei. Außerdem habe die Gemeinde ihre Mitglieder aufgefordert, bei der Bewachung der Marienkirche zu helfen, weil die meist älteren Herrschaften vom freiwilligen Besucherdienst mit den aggressiven Jugendlichen überfordert seien, sagte Articus. Eine Schließung der bei Touristen beliebten 174 Jahre alten Kirche sei aber nie in Frage gekommen, sagte der Kirchenvorstand: "Man kann nicht sagen, die Marktkirche überlassen wir den Vandalen", sagte er. Die Husumer Marienkirche gilt als Hauptwerk des Klassizismus in Schleswig-Holstein.

Mittwoch, 18. Juli 2007

Dicke Dinger

Bild, wo sonst:

Debora zu sexy für den Bus

Ausschnitt zu tief, bitte aussteigen! So hübsch stieg Debora C. (20) in den Linienbus – und verwirrte den Fahrer

Lindau – Debora C. hat das schönste Dekolleté vom Bodensee! Einen Busfahrer machte der tiefe Ausschnitt der Verkäuferin (20) sogar verkehrsunfähig. Busen-Schock im Linienbus!

Als Debora aus Lin-dau morgens um neun Uhr in die Buslinie 1 einstieg, trug sie ihr tief ausgeschnittenes Shirt, das ihr Dekolleté so wunderbar betont.

Eigentlich hätte sich der Fahrer freuen können.

Tat er aber nicht ...

Debora: „Plötzlich stoppte er den Bus, öffnete die Türen und schnaubte los: ,Ihr Ausschnitt irritiert mich, wenn ich in den Rückspiegel gucke. Da kann ich mich nicht mehr auf den Verkehr konzentrieren. Wenn sie sich nicht umsetzen, werfe ich sie raus‘.“

Perplex setzte sich die junge Frau auf eine andere Bank.

Debora wütend: „Er hat mich im vollen Bus blamiert und als Schlampe dargestellt!“

Das Busunternehmen dagegen gibt seinem peinlich berührten Fahrer recht.

Nach Paragraf sex – pardon, sechs – der Beförderungsbestimmungen dürfe „ein Fahrauftrag nicht durch Ablenkung die Sicherheit gefährden“.

Ein Sprecher: „Darum ist der Fahrer zu entsprechenden Weisungen an Fahrgäste befugt. Er hat korrekt gehandelt.“

Risiko Dekolleté – das tut weh.

Dienstag, 17. Juli 2007

Mann wirft PC aus dem Fenster

Verzweiflungstat in Hannover: Aus Ärger über Fehlfunktionen schleuderte ein genervter PC-Anwender seinen Rechner aus dem Wohnungsfenster. Der Täter muss keine Strafe fürchten - die Polizei zeigte Verständnis.

Hannover - Was muss das für eine Nacht gewesen sein: Gegen zwei Uhr am Samstagfrüh schreckten die Anwohner der Bütersworthstraße in Hannover aus ihren Betten hoch. Geweckt wurden sie vom Lärm eines zerberstenden Heimcomputers, den ein frustrierter Nachbar aus seiner Wohnung auf die Straße geworfen hatte.

Computerfrust: Ärger mit dem PC ließ einen Hannoveraner zu drastischen Mitteln greifen
Als die eilig herbeigerufene Polizei eintraf, bot sich den Beamten ein seltsamer Anblick. Über die Straße und den Bürgersteig waren Trümmer elektronischer Bauteile verstreut, der PC hatte sich beim Aufprall in seine Einzelteile zerlegt, war nicht mehr als Rechenknecht zu erkennen.

Auf die Frage der Ordnungshüter, was ihn denn zu seiner nächtlichen Aktion getrieben habe, gab der 52-Jährige an, er habe sich einfach über das Gerät geärgert.

Wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte, konnten sich die Beamten offenbar in die Lage des über alle Maße genervten Mannes versetzen und verzichteten darauf, Anzeige zu erstatten. Stattdessen beließen sie es dabei, ihn dazu zu verdonnern, die Überreste seines brutal hingeschlachteten Rechners zu beseitigen.

Mittwoch, 11. Juli 2007

TROTTEL IM ANMARSCH

Hochzeitsgast kommt ein Jahr zu früh

Er schmiss sich in Schale, flog von Kanada nach Großbritannien und freute sich auf die Hochzeit seines Freundes: Doch David Barclay war der erste Hochzeitsgast - und ein ganzes Jahr zu früh. Die Geschichte eines Schussels.

London - Der Lehrer aus Toronto hatte den Atlantik überquert und stellte erst bei seinen Nachforschungen in Cardiff fest, dass der Anlass seiner Reise zwölf Monate später stattfindet. Er sei ein "Trottel", weil er den Hinweis seines Freundes David Best über die bevorstehende Hochzeit nicht näher betrachtet und vor dem Ticket-Kauf keine weiteren Fragen gestellt habe, sagte David Barclay dem Sender BBC.

"Ich kaufte das Ticket, bezahlte 500 Pfund (rund 750 Euro), ließ den Anzug reinigen, den Bart scheren - ich wollte beim Ball richtig auffallen", sagte Barclay. Erst als er den Freund angerufen und nach der Lokalität des Festes gefragt habe, sei der Irrtum aufgeklärt worden.

Best hatte seinem Freund Anfang des Jahres mitgeteilt, er werde am 6. Juli heiraten, ohne hinzuzufügen, dass es sich um den 6. Juli 2008 handle. Obwohl Barclay danach keine formelle Einladung erhielt, machte er sich auf die 5600 Kilometer weite Reise.

Selbst ein Anruf bei der Mutter des Bräutigams, die über das Ereignis kein Wort verlor, machte ihn noch nicht stutzig. "Ich bin ein Jahr zu früh dran, ich bin wirklich ein Trottel", sagte Barclay. "Meine Kumpel haben sich totgelacht." Der zweite Anlauf ist bereits in Planung. "Same procedure", sagte Barclay. Er werde nächstes Jahr erst recht da sein.

Dienstag, 10. Juli 2007

Zwölfjährige ermordete Eltern und Bruder

Ein kanadisches Gericht hat ein Kind des Mordes an ihrer Familie für schuldig befunden. Das Mädchen half ihrem elf Jahre älteren Freund, mit insgesamt 41 Messerstichen Mutter, Vater und den eigenen Bruder umzubringen. Sie wollte sich an ihnen rächen.

Medicine Hat - Kanadas wohl jüngste Dreifachmörderin, die zur Tatzeit gerade einmal zwölf Jahre alt war, wollte nach Ansicht der Geschworenen Rache dafür, dass ihre Eltern ihr Hausarrest erteilt und den Umgang mit ihrem elf Jahre älteren Freund verboten hatten. Der heute 13-Jährigen drohen nach dem Schuldspruch von gestern bis zu sechs Jahre Haft sowie vier Monate auf Bewährung. Das Strafmaß soll am 23. August festgelegt werden.

Richter, Verteidiger und Ankläger waren sich einig, dass der Freund, der sich selbst für einen Werwolf hielt, die 42 und 48 Jahre alten Eltern des Kindes und den achtjährigen Bruder getötet hatte. Das Mädchen soll laut Anklage aber die grausige Tat mit geplant haben und auf ihren Bruder mehrfach eingestochen haben.

Das Mädchen sagte während der einmonatigen Verhandlungen in der Kleinstadt Medicine Hat aus, dass ihr Freund an einem Tag im April 2006 kurz vor Dämmerung in das Haus der Familie eingebrochen sei. Der junge Mann habe die Eltern angegriffen und ihr anschließend befohlen, auf den Bruder mit einem Messer loszugehen. "Ich habe Angst. Ich bin zu jung zum Sterben", soll der Junge um sein Leben gefleht haben, bevor ihm die Kehle aufgeschlitzt wurde.

Seine Leiche wurde später in seinem Zimmer zwischen blutverschmierten Spielzeugen gefunden, die Eltern lagen tot im Keller. Nach der Tat hatte das Mädchen auf der Flucht nach eigener Aussage mit seinem Freund Sex. Am nächsten Tag wurden die beiden in einer Nachbarprovinz schlafend in einem Wagen aufgegriffen. Bei ihnen fanden die Ermittler eine Tasche mit bluttriefenden Kleidungsstücken, Messern und einer Tasche der Mutter des Mädchens.

Der Freund der Verurteilten ist heute 24. Sein Mordprozess steht noch aus.

Israeli experimentiert mit Knielenkung

Die israelische Polizei hat einen Autofahrer dabei erwischt, wie er mit zwei Handys gleichzeitig telefonierte. Sein Fahrzeug lenkte der gesprächige Gefahrensucher währenddessen mit den Knien.

Tel Aviv - Die israelische Zeitung "Jediot Achronot" schrieb am Dienstag, die Beamten seien vor zwei Tagen im Bereich der Stadt Ramle bei Tel Aviv auf den Verkehrssünder aufmerksam geworden.

Der Mann, der sich in voller Fahrt ein Mobiltelefon an jedes Ohr hielt, habe eine Strafe von 500 Schekeln (knapp 100 Euro) zahlen müssen und vier Punkte im Strafregister erhalten.

Montag, 9. Juli 2007

Welker Rasen bringt Rentnerin in den Knast

Orem - Der welke Rasen im Garten von Betty Perry verstieß nach Ansicht eines Polizeibeamten gegen eine Richtlinie der Stadt Orem im US-Bundesstaat Utah. Er stoppte, um der Eigentümerin ein Knöllchen auszustellen. Dann eskalierte nach Angaben der Zeitung "Daily Herald" die Situation.

Die alte Dame weigerte sich, ihren Namen anzugeben. Der Polizist seinerseits, so schilderte es zumindest ein Sprecher nachher, wusste sich nicht anders zu helfen, als die Frau festzunehmen und aufs Revier zu bringen - zur Feststellung der Personalien. Beim Versuch, ihr Handschellen anzulegen, kam es zu einem Handgemenge. Die Rentnerin kam zu Fall, wurde von den Handschellen im Gesicht getroffen und zog sich eine Schramme im Gesicht sowie mehrere blaue Flecken am ganzen Körper zu. Dabei habe sie doch nur, so schilderte sie es der Zeitung, ihren Sohn holen wollen, damit der die Angelegenheit regele.

Der Beamte nahm die Frau trotzdem mit aufs Revier und sperrte sie in eine Zelle. Erst nach einiger Zeit sei ihm der Gedanke gekommen, dass der Name der Dame auch anders herauszufinden gewesen wäre, sagte ein Sprecher dem "Daily Herald". Daraufhin sei die Frau wieder freigekommen.

Betty Perry ist laut dem Blatt noch immer verstört von dem Zwischenfall. "Ich kann immer noch nicht glauben, dass das alles passiert ist", wird sie zitiert. Beim nächsten Zusammentreffen mit der Ordnungsmacht wolle sie auf jeden Fall freundlicher sein, sagte sie. "Und wenn ein Polizist dir sagt, dass du dich auf den Kopf stellen sollst, dann macht man das am besten."

Bei der Pflege ihres Gartens wollen ihr nun Mitglieder der Kirchengemeinde helfen. Der Beamte wurde auf unbestimmte Zeit vom Dienst suspendiert.

Mittwoch, 4. Juli 2007

Besoffener Holländer fährt Fahrrad auf Auto

Ein betrunkener Niederländer hat der Bezeichnung "blinder Passagier" eine ganz neue Bedeutung verliehen. Polizisten in der Stadt Alkmaar entdeckten ihn im Sattel eines Fahrrads auf dem Dach eines fahrenden Autos.

Der 26-Jährige hatte das Zweirad bestiegen, ohne dass dies der Wagenbesitzer und seine Frau bemerkt hätten. Zwar drangen bei einem Ampelstopp merkwürdige Geräusche durchs Dach, doch hatten sich Fahrer und Beifahrerin nach eigenen Worten dabei nichts weiter gedacht.

Das Ehepaar nahm erst Notiz von dem Schwarzfahrer, nachdem es von der Polizei gestoppt worden war. Dem ungewöhnlichen Radfahrer droht nun eine deftige Geldstrafe.

Donnerstag, 21. Juni 2007

Teenager verteidigt seine PS3 mit dem Schwert

Im Web gefunden:

In Miami hat ein 15 Jahre alter Spieler namens Damien Fernandez einen Einbrecher mit einem Samurai-Schwert angegriffen, als dieser die Playstation 3 des Jungen stehlen wollte. Damien war mit seiner Schwester allein zuhause, als zwei Einbrecher in das Haus eindrangen. Da sie eine leere PS3-Schachtel gefunden hatten, machte sich einer auf die Suche nach dem Gerät.

Nachdem sich seine Schwester im Schrank versteckt hatte, griff Damien Fernandez an. Er sprang von seinem Bett, griff sich sein Schwert und attackierte den Einbrecher, den er im Brustbereich traff. Der geschockte Einbrecher floh, von Damien mitsamt Schwert verfolgt. Währenddessen rief seine Schwester die Polizei, die den Einbrecher schliesslich hinter einer Palme im Nachbargarten versteckt fand. Der zweite Einbrecher entkam.

Damien Fernandez besitzt übrigens auch den braunen Gurt in Karate, vielleicht hätte er das Schwert also nicht einmal gebraucht.

Freitag, 15. Juni 2007

Peter Gabriel - Warm Up Tour 2007

pg

Gestern gab Peter Gabriel sein erstes Konzert zur Warm Up Tour 2007 (man darf gespannt sein was danach kommt).

Peter Gabriel sagte zu Beginn (wie immer auf Deutsch) das er ja kein neues Album rausgebracht habe und somit mal die älteren Lieder spielen wolle.

Auf seiner Homepage konnten registrierte User schon im Vorfeld eine Wunsch-Setlist wählen, welche er dann gestern im Gelsenkircher Amphitheater zum Besten gab.

Selbst der strömende Regen tat der Stimmung keinen Abbruch....zum Glück konnte ich einen Platz in der ersten Reihe erobern, welche überdacht war...

Das Konzert war einfach Erstklassig...auch wenn der Meister das Ein oder andere mal seinen Einsatz verpasste...aber die Freude die er und seine Band bei dem Gig hatten, würden alle Fehler(chen) fit machen...

Hier mal die Setlist mit den 21 Liedern:

1. The Rhythm Of The Heat
2. On The Air
3. Intruder
4. D.I.Y.
5. I Have The Touch
6. Washing Of The Water
7. Blood Of Eden
8. We Do What We're Told (Milgram's 37)
9. I Don't Remember
10. No Self-Control
11. Moribund The Burgermeister
12. Schnappschuß (Ein Familienfoto)
13. Not One Of Us
14. Mother Of Violence
15. I Grieve
16. Big Time
17. Steam
18. Lay Your Hands On Me
19. Solsbury Hill
20. Sledgehammer
21. In Your Eyes

Ein besonderer Gruß geht an Marcel, den ich Gestern kennenlernen durfte...

Donnerstag, 14. Juni 2007

iPod-Lautsprecher tanzt durchs Haus

Die verrücktesten Ideen kommen oft aus Japan, vor allem wenn es um elektronische Begleiter geht. Da der iPod auch in Japan überaus beliebt ist, darf natürlich auch abgedrehtes Zubehör nicht fehlen. Jetzt gibt es einen iPod-Lautsprecher, der nicht nur wie ein Hund seinem Herrchen hinterher läuft, sondern auch noch zur Musik tanzt und blinkt.

Miuro heißt der kleine iPod-Roboter, der den MP3-Player huckepack in einem speziellen Fach mit sich herum trägt. Der wandelnde Lautsprecher kann aber nicht nur mit dem iPod umgehen, sondern auch Musik vom PC oder Internetradio streamen, indem er sich mit einem drahtlosen WLAN-Funknetz verbindet. Mit einer Fernbedienung hat der Besitzer die volle Kontrolle über Miuro. Ist der elektronische Weggefährte mit einer Musikquelle verbunden, startet er Musik auf Knopfdruck oder lässt sich zurückpfeifen, wenn er sich zu weit entfernt hat.

Der rollende Ghettoblaster tanzt auch zu seinen eigenen Klängen blinkend durch den Raum. Dank eingebauter Sensoren soll er Hindernisse umfahren und sich klangtechnisch ideal vor seinem Herrchen im Raum positionieren. Er merkt sich die Stelle, wo er am häufigsten platziert wird und nimmt - außer im Tanz-Modus - nach einigen Tagen jeweils automatisch diese Position ein. Die Informationen für diese Raumkartierung stammen aus den Bildern einer eingebauten kleinen Digitalkamera. Wer den tanzenden Lautsprecher in Aktion erleben möchte, kann sich auch auf Youtube einen ersten Eindruck verschaffen.

Wer sich jetzt allerdings denkt "Prima, das ist ja fast wie ein eigener Hund, macht keinen Dreck und ich spare noch die Hundesteuer", dem wird der Preis des digitalen Begleiters schnell die Tränen in die Augen treiben. In Deutschland wird Miuro über den Internetshop von Arktis vertrieben und kostet knapp 1000 Euro. Ein teurer Luxus-Gefährte.

"Romeo- und Julia" Paragraphen

Gefunden auf www.tagesschau.de

Zehn Jahre Haft wegen Oralsex

Die unglaubliche Geschichte des Genarlow Wilson

Auf einer feuchtfröhlichen Silvesterparty hatte Genarlow Wilson im Alter von 17 Jahren im US-Bundesstaat Georgia Oralsex mit einer 15-jährigen Freundin. Darauf stehen in Georgia zehn Jahre Haft. Nach zwei Jahren wollte ein Richter ihn jetzt freilassen - aber ein Staatsanwalt legte Widerspruch ein.

Jubelschreie waren von Mutter und Freunden zu hören, als bekannt wurde, dass der Sohn nach zweieinhalbjähriger Haft früher als erwartet aus dem Gefängnis entlassen werden soll. Das war am vergangenen Montag. Kurz zuvor hatte ein Richter des US-Bundesstaates Georgia entschieden: Das Urteil gegen Genarlow Wilson wird als verfassungswidrig aufgehoben.

Freude, Umarmungen, Luftsprünge. Der Rechtsanwältin des heute 21-Jährigen kommen die Tränen. Sie ist in den Jahren des Verfahrens und der Haftverbüßung längst zu einer guten Freundin von Genarlow geworden: "Wir haben gerade die Anordnung des Richters erhalten: Er hat die Freilassung von Genarlow Wilson verfügt." Doch die Freude dauerte nicht lange. Kurz nach der positiven Nachricht legte der Generalstaatsanwalt von Georgia Widerspruch gegen die Entscheidung ein, mit der Folge, dass Genarlow weiter in Haft bleiben muss. Wieder Tränen. Wieder Trauer. Wieder Fassungslosigkeit.

Eine Rückblende: Es war der 31. Dezember 2004, eine Silvesterparty von Schülern einer Highschool in Atlanta. Es war keine ganz normale Party, es ging hoch her in dieser Neujahrsnacht. Es gab was zu trinken, man rauchte Marihuana. Je später die Stunde, desto wilder wurde es. Die Jugendlichen hatten Sex miteinander. Am Tag danach erstattete eine 17-Jährige Anzeige wegen Vergewaltigung. Doch die Vorwürfe wurden schnell fallengelassen - die Orgie war auf einem Video festgehalten worden und darauf war deutlich zu sehen, dass die Klägerin zu nichts gezwungen wurde, sie tat alles freiwillig.

Trotzdem wurde gegen die jungen Männer ermittelt. Der Grund: Missbrauch Minderjähriger. Fünf der Beklagten bekannten sich schuldig, dass sie Sex mit den jungen Mädchen hatten und handelten mit dem Gericht geringe Haftstrafen aus. Nach der Rechtslage in Georgia gelten sie nun aber ihr Leben lang als Sextäter und werden in dem öffentlich einsehbaren Register für Sexualverbrecher geführt.
Kopfschütteln über Urteil

Genarlow war hierzu nicht bereit. Ich habe nichts Verbotenes getan - sagte er vor Gericht. So wurde ihm zum Verhängnis, dass er mit einer erst 15-Jährigen Oralverkehr hatte - und darauf stehen in Georgia zehn Jahre Haft. Selbst in den eher prüden Vereinigten Staaten schüttelten alle den Kopf über dieses unverhältnismäßige Urteil gegen den damals 17-Jährigen - aber der Richter berief sich auf das Kinderschändergesetz. "Er wurde wegen des Vorwurfes der Vergewaltigung freigesprochen, er wurde lediglich verurteilt wegen Oralsex, der im Einverständnis mit dem Mädchen stattgefunden hat. Wenn alle unsere Kinder wegen so etwas eingesperrt würden - dann kann ich nur sagen: Hilf uns Gott!", sagt die Rechtsanwältin Brenda Joy Bernstein.

Auch die Abgeordneten des Parlaments von Georgia haben inzwischen das antiquierte Gesetz durch einen so sogenannten "Romeo- und Julia" Paragraphen ergänzt. Jugendliche machen sich inzwischen nicht mehr strafbar, wenn sie sich sexuell näher kommen. Doch das Problem ist: Das Gesetz kann nicht rückwirkend in Kraft gesetzt werden. Und so muss Genarlow weiter sitzen. Manche meinen, das rücksichtslose Vorgehen gegen diesen Jugendlichen habe auch damit zu tun, dass er Afro-Amerikaner ist.

Betrunkener Autofahrer brettert Spanische Treppe hinab

Rom - Singen und Trinken ist an der Spanischen Treppe in Rom verboten - und leider auch Autofahren. Das stellte ein betrunkener Fahrer fest, der in Rom die weltberühmte Spanische Treppe fast bis zur Hälfte hinunterbretterte. Der 24-Jährige aus Kolumbien stammende Mann bog in der Nacht zum Mittwoch mit seinem Toyota Celica von der Kirche Santa Trinità dei Monti aus nach links auf die Freitreppe ab und wurde wenig später von Carabinieri gestellt.

Wie die Zeitung "Corriere della Sera" (Mailand) in ihrer Online-Ausgabe berichtet, ist unklar, ob der Mann das waghalsige Unternehmen vorsätzlich begangen oder ob er die Kontrolle über sein Auto verloren hat. Laut Medienberichten hatte er das Doppelte der erlaubten Alkoholmenge im Blut. Die 1725 fertig gestellte Treppe mit ihren 138 Stufen zählt zu den beliebtesten Touristentreffpunkten in Rom.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Eichhörnchen rastet aus

Ein wild gewordenes Eichhörnchen hat in Niederbayern drei Menschen angegriffen und verletzt. Das Tier sprang in Passau durch eine offene Terrassentür in ein Wohnzimmer und biss dort eine Frau in die Hand. Dabei schnappte das Nagetier nach Polizeiangaben so fest zu, dass die 70-Jährige in Panik auf die Straße rannte. Erst dort konnte sie das Tier abschütteln.

Ein 33 Jahre alter Bauarbeiter wurde das nächste Opfer des Tiers, er bekam Kratzer an Hand und Unterarm ab, konnte sich aber erfolgreich wehren. Das Eichhörnchen flüchtete dann in einen angrenzenden Garten und attackierte dort einen 72 Jahre alten Mann, der das Tier schließlich mit einer Krücke erschlug. Das Landesuntersuchungsamt in Oberschleißheim bei München überprüft nun, ob das Eichhörnchen Tollwut hatte.

Dienstag, 12. Juni 2007

Akute Wiiitis

Gugstu spiegel online:

Der spanische Arzt Julio Bonis schildert seine schmerzhaften Erfahrungen mit Nintendos Konsole Wii in einem Fachmagazin, macht "Wiiitis" zum medizinischen Fachbegriff. Solch schöne Worte schaffen Ärzte bei jeder neuen Konsolengeneration: Eine alternative Spielgeschichte in sechs Fallbeispielen.

Julio Bonis ist ein junger Mann. 29 Jahre alt, gesund, ein Arzt. An einem Sonntagmorgen im Februar wacht er früh auf - die rechte Schulter schmerzt entsetzlich. Er lässt sie von einem befreundeten Rheumatologen begutachten. Nach ein paar Tests ist klar: Bonis hat eine Sehnenentzündung in der Schulter. So etwas plagt sonst vielleicht Golfer, Schwimmer oder Tennisspieler nach zu intensivem Training. Aber Bonis hat nicht trainiert - er hat sich am Samstag die Nintendo Wii gekauft, eine Spielkonsole. Und er hat Tennis gespielt.

Wii-Spieler: Der Controller wird je nach Spiel zum Golf-, Tennis- oder Baseballschläger
Julio Bonis ist nicht das erste Opfer dieser Krankheit. Über Schmerzen im Ellbogen klagen einige Wii-Spieler. Der britische Chiropraktiker Tim Hutchful hat sogar ein Aufwärmprogramm für Wii-Spieler entwickelt (mehr...). Doch Bonis ist der erste Arzt, der dieses Phänomen in die medizinische Fachliteratur gebracht hat: Sein Artikel "Akute Wiiitis" steht in der aktuellen Ausgabe des "New England Journal of Medicine". Und bis heute haben einem schnellen Überblick bei Google News nach zu urteilen mehr als 100 Medien von Großbritannien bis Pakistan und Australien die Geschichte der Wiiitis aufgegriffen.

Freitag, 8. Juni 2007

Bizarrer Unfall: Höllenritt vorm Kühlergrill

In den USA ist ein Behinderter in seinem Rollstuhl mit 80 Stundenkilometern über den Highway gerast. Allerdings nicht freiwillig: Ein LKW hatte das kleine Gefährt aus Versehen an seinem Kühlergrill festgeklemmt.

Festgeklemmt am Kühlergrill eines Lastwagens ist in den USA ein 21 Jahre alter Rollstuhlfahrer kilometerweit über eine Autobahn geschoben worden. Trotz einer Geschwindigkeit von zeitweise mehr als 80 Stundenkilometern habe der Behinderte den Höllenritt nahe der Stadt Paw Paw (US-Staat Michigan) unverletzt überstanden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Der Rollstuhl des Mannes hatte sich im Kühlergrill verhakt, als der Lastwagen von einer Tankstelle auf die Straße einbog. Der Fernfahrer hat nach seinen Worten den Behinderten nicht gesehen und die Kollision nicht bemerkt. Erst als ihn die Polizei stoppte, wurde er auf den ungewöhnlichen Fahrgast aufmerksam. Der Rollstuhlfahrer selbst nahm der Polizei zufolge die unfreiwillige Autobahnfahrt sehr gefasst auf. "Das war ein ziemlicher Ritt", sagte er. Dem Behinderten sei nichts passiert - außer, dass er seine Limonade verschüttete, berichteten Medien.

Donnerstag, 31. Mai 2007

Turnschuhschnüffler

heute frisch auf www.tagesschau.de...

Ein 27-jähriger Mechaniker hat im US-Bundesstaat Wisconsin rund 1500 Paar Schuhe aus Schulen geklaut. "Er hat gerne daran gerochen", sagte ein Polizeisprecher aus Waukesha, nachdem die Ermittler den jungen Mann überführt hatten.

Der Mann habe die Schlüssel von drei Gymnasien und einer Grundschule gestohlen, als er dort arbeitete. Außerhalb der Unterrichtszeit habe er sich dann in die Gebäude eingeschlichen und aus den Garderobenschränken der Schüler hunderte Paar Sportschuhe gestohlen.

Nicht strenger Geruch, sondern eine Überwachungskamera überführte den Mann, wie die Polizei mitteilte. Darauf sei zu sehen gewesen, wie er vor wenigen Tagen den Kofferraum seines Autos vor einer Schule volllud. Die entwendeten Schuhe bewahrte der Mann bei sich zu Hause und in einem Lagerraum auf, den er gemietet hatte.

Überfall

Heute in der Zeitung gelesen....

Mit den Worten "Gib mir all dein Geld, sonst knall ich dich ab" hat ein Jugendlicher in Essen eine Seniorin bedroht.

Die 69-Jährige gab der unwirschen Forderung des Unbekannten nach und drückte ihm ihr Bargeld in die Hand.

Mit 3,50 Euro Beute verschwand der Täter spurlos.

Mittwoch, 30. Mai 2007

Energiekonzern stellt Strom ab - Lungenkranke stirbt

Wellington/Neuseeland:

Allzu rigoros hat ein neuseeländischer Energieversorger auf die unbezahlten Rechnungen einer Familie in Auckland reagiert. Mitarbeiter schnitten das Haus kurzerhand von der Stromzufuhr ab, obwohl dort eine schwer kranke Frau lebte. Kurze Zeit später war sie tot.

Die Polizei in Neuseeland hat heute Ermittlungen zum Tod der Frau aufgenommen. Ein Verwandter sagte in einem Radiointerview, die vierfache Mutter habe den Mitarbeiter des staatlichen Konzerns Mercury Energy hereingebeten und noch darauf hingewiesen, dass ihr Überleben vom Funktionieren einer Sauerstoffpumpe abhänge. Dennoch sei der Strom gekappt worden.

Kurze Zeit später bekam sie den Angaben zufolge Atemschwierigkeiten und brach zusammen. Dem Notarzt gelang es nicht mehr, die Frau zu reanimieren.

Mercury-Energy-Chef James Moulder äußerte sich bestürzt über den Vorfall. Es werde untersucht, was genau passiert sei. Moulder versicherte, die Stromversorgung für das Haus in Auckland werde wieder hergestellt, nachdem die trauernde Familie dort eine Nacht im Dunkeln verbringen musste.

Die 44-Jährige hatte vier Kinder im Alter von 5 bis 20 Jahren. Sie war Lehrerin, konnte ihrer Arbeit aber wegen der Erkrankung seit Februar nicht mehr nachgehen. Über die Höhe der Zahlungsrückstände wurde nichts mitgeteilt.

Freitag, 25. Mai 2007

Klares Wasser

Ohne Worte, hier die Einführung der neuen Kategorie "Musik"


Link

Donnerstag, 24. Mai 2007

Ich bin dann mal eben Zigaretten holen...

Neues von www.focus.de

Die Leiche eines Arztes hat 22 Jahre lang unentdeckt im Speicherraum über einer Garage gelegen.
Das Skelett sei jetzt bei Bauarbeiten entdeckt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Potsdam am Donnerstag mit. Auch nach der Obduktion gebe es keinen Hinweis auf Fremdverschulden.

Der Mann habe sich 1985 von seiner Frau verabschiedet und sei dann verschwunden, hieß es weiter. Eine Durchsuchung von Haus, Grundstück und Garage blieb damals erfolglos. Die Frau hatte bis jetzt ahnungslos im Haus neben der Garage gelebt.

Putzen bis die Polizei kommt...

Im Netz gefunden...

Weil sie ihr Kinderzimmer nicht aufräumen wollte, hat eine Neunjährige in Braunschweig die Polizei alarmiert. Passanten hatten das weinende Mädchen entdeckt, das am Freitagnachmittag mit einem Kleinkind im Fenster einer Erdgeschosswohnung saß. Die Schülerin hielt ein selbstgeschriebenes Plakat hoch, mit dem sie Passanten aufforderte, die Polizei zur Hilfe zu rufen, wie ein Sprecher am Montag mitteilte.

Die herbeigeeilten Beamten stießen schließlich auf einen Notfall der besonderen Art: Weil die Neunjährige ihr Zimmer, welches der Polizei zufolge «einem Schlachtfeld glich», nicht aufräumen wollte, war sie mit ihrer Mutter in Streit geraten. Zusammen mit ihrem zweijährigen Bruder war sie daraufhin auf die Fensterbank geklettert.

Die Polizisten verpflichteten das Mädchen, sein Kinderzimmer aufzuräumen. Nach einer Kontrolle durch die Beamten zwei Stunden später sei «alles blitzeblank und der Haussegen wieder gerade» gewesen.

Mittwoch, 23. Mai 2007

Es geht um die Wurst...

Im Netz gefunden:

Weil er in einem Supermarkt eine Fleischwurst anbiss und sie wieder ins Regal zurücklegte, muss ein 30-Jähriger 40 Sozialstunden in einer gemeinnützigen Einrichtung leisten. Der treuherzige Einwand des wegen Diebstahls angeklagten Mannes, die Wurst habe kurz vor dem Verfallsdatum gestanden und er habe deshalb das Produkt auf seinen Geschmack hin testen wollten, zog am Freitag vor dem Kölner Amtsgericht nicht. Auch wenn die Wurst nur 1,89 Euro gekostet habe, müsse der Angeklagte Konsequenzen spüren. Immerhin habe er ein deutliches Vorstrafenregister, begründete der Richter seine Entscheidung. Er stellte das Verfahren dann allerdings ohne Urteil ein.

Katzen Rettung...

Heute morgen in der Zeitung gelesen...wie befreit man eigentlich eine Katze von einem Baum???

Bei einem Rettungseinsatz für eine Katze hat die Feuerwehr in Kaufbeuren auch eine junge Frau gerettet.

Eigentlich sollten die Einsatzkräfte nur eine hilflose Katze von einem Baum befreien. Doch am Einsatzort machte eine junge Frau auf sich aufmerksam, die ebenfalls in luftiger Höhe gefangen war.

Sie war der Katze hinterher geklettert, hatte jedoch den falschen Baum erwischt.

Dienstag, 22. Mai 2007

Wir sind Blog...

so, auch ich bin jetzt mal endlich online...

werde mal hier kurioses aus meinem Alltag festhalten, passiert ja so vieles über dass man schmunzeln muss und was man dann doch wieder vergisst.

viel spass und grüssungen

gabriel