Ein McDonald's-Eisbecher, der sich als gefährliche Igelfalle entpuppt hat, wird vom Markt genommen. Der Konzern will die "McFlurry"-Plastikbecher, in denen sich schon mehrfach Stacheltiere verheddert haben, durch eine tierfreundlichere Variante ersetzen. Die Igel waren bei dem Versuch, weggeworfene Becher auszulecken, in diesen steckengeblieben und verendet.
Spätestens von Mitte 2008 an soll das McDonald's-Eis in Bechern serviert werden, deren Rand aus elastischen Papplaschen besteht. Diese Konstruktion verhindere, dass die Tiere vom Becherrand eingeklemmt werden. "Derzeit laufen die letzten Tests", sagte Konzernsprecherin Jennifer Gehrmann.
Freitag, 31. August 2007
Verwirbelte Tänzerin
Wirbelt ein Mann eine Tanzpartnerin gegen ihren Willen so über das Parkett, dass beide aus einem Fenster stürzen, so muss der Tänzer der Frau Arztkosten und Schmerzensgeld zahlen (OLG Hamburg 6 U 262/98 ).
Reinlicher Gefangener
Ein Strafgefangener verlangte von der Anstaltsleitung, ihm Stielbesen und Schrubber in der Zelle zur Verfügung zu stellen. Der Direktor sagte "Nein". Zu Recht. Eine "Analyse von Ausbrüchen aus Haftanstalten" habe ergeben, dass Reinigungsgeräte häufig als Hilfsmittel zur Flucht verwendet würden (OLG Karlsruhe: Az. 2 Ws 152/00).
Fesche Ehefrau
In Spanien sprach ein Richter einen Mann von dem Vorwurf der Misshandlung seiner Frau frei, weil sie zu gut gekleidet war, als sie vor Gericht erschien. Dies passe nicht "zu dem Verlust jeglicher Initiative, der misshandelte Ehefrauen kennzeichnet".
Mauseschwanz-Abbeißer
Ein Mann aus Brisbane wurde zu einer Geldstrafe von 750 Dollar (440 Euro) verurteilt, weil er in betrunkenem Zustand einer lebenden Maus den Schwanz abbiss, um in seiner Stammkneipe eine Wette zu gewinnen. Der Angeklagte zeigte tiefe Reue.
Ausgesetzte Katzen
Die Amerikanerin Michelle Murray wurde verurteilt, eine Nacht allein in der Wildnis zu verbringen. Sie hatte 33 Kätzchen ausgesetzt.
Verkehrter König
Wer eine Briefmarke mit dem Konterfei des britischen Monarchen verkehrt herum aufklebt, begeht Hochverrat.
Placebo-Viagra
Wer per Internet blaugefärbte Pfefferminzpastillen als Viagra anbietet (118,50 DM für vier Stück), wird mit einer Geldstrafe belegt, auch wenn er sagt, seine Pastillen hätten vielleicht doch einigen geholfen, weil es manchmal Placebo-Effekte gebe (AG Hannover 234-56/99 234 Ds 123 Js 56839/98).
Zwangsaufwischer
Weil er sich absichtlich auf seinen Spanisch-Lehrer übergeben haben soll, wurde ein Schüler von einem amerikanischen Gericht zu einer Ekel erregenden Strafe verurteilt: Der Jugendliche musste vier Monate lang das Erbrochene in Polizeiwagen aufwischen.
Wenn's aus der Wanne quietscht und bläht
Abgehende Wannenwinde
Ein Mieter tauschte eine freistehende Badewanne gegen eine Einbauwanne aus. In der Wohnung darunter waren fortan jedes Wenden und Wasserplätschern sowie die "abgehenden Darmwinde der Bewohner" deutlich zu hören. Der Beschwerdeführer bekam eine Mietminderung von 85 Euro zugesprochen (Amtsgericht Neuruppin, 42 C 263/04).
Ein Mieter tauschte eine freistehende Badewanne gegen eine Einbauwanne aus. In der Wohnung darunter waren fortan jedes Wenden und Wasserplätschern sowie die "abgehenden Darmwinde der Bewohner" deutlich zu hören. Der Beschwerdeführer bekam eine Mietminderung von 85 Euro zugesprochen (Amtsgericht Neuruppin, 42 C 263/04).
Mittwoch, 22. August 2007
Gestohlene Pistole des "King" lag im Klo
Aufatmen bei allen Elvis-Fans: Eine Pistole, die während der Feierlichkeiten zum 30 Todestag des "King of Rock'n' Roll" entwendet worden war, ist wieder aufgetaucht - in einer Toilette.
Memphis - Wie der US-Nachrichtensender CNN heute berichtete, war die schwarze 9-Millimeter Smith & Wesson aus dem einstigen Besitz des Waffennarren Elvis vergangene Woche bei den Feiern zum 30. Todestag des Sängers in der
Südstaatenmetropole Memphis aus einer Vitrine des Museums verschwunden.
Gestohlene Pistole gefunden: Sänger Waffennarr Elvis Presley
Zwar konnte der Täter mit Hilfe der Überwachungskameras identifiziert, aber nicht dingfest gemacht werden. Mittlerweile jedoch hatte ein Putzmann das wertvolle Erinnerungsstück bei
der Reinigung in den transportablen Toiletten wiedergefunden und zum Säubern mit heimgenommen. Als er in der Zeitung von dem Diebstahl las, brachte er seinen Fund umgehend zur
Polizei. Nach Ansicht des Finders ist dem Dieb das gute Stück wohl versehentlich ins Klo gefallen. "Wenn sie jemandem da reinfällt, holt er sie sicher nicht wieder raus", meinte der Putzmann.
Elvis Presley war am 16. August 1977 in seiner heute zu einem Museum umgebauten Villa Graceland im Memphis im Alter von 42 Jahren an Herzversagen gestorben.
Memphis - Wie der US-Nachrichtensender CNN heute berichtete, war die schwarze 9-Millimeter Smith & Wesson aus dem einstigen Besitz des Waffennarren Elvis vergangene Woche bei den Feiern zum 30. Todestag des Sängers in der
Südstaatenmetropole Memphis aus einer Vitrine des Museums verschwunden.
Gestohlene Pistole gefunden: Sänger Waffennarr Elvis Presley
Zwar konnte der Täter mit Hilfe der Überwachungskameras identifiziert, aber nicht dingfest gemacht werden. Mittlerweile jedoch hatte ein Putzmann das wertvolle Erinnerungsstück bei
der Reinigung in den transportablen Toiletten wiedergefunden und zum Säubern mit heimgenommen. Als er in der Zeitung von dem Diebstahl las, brachte er seinen Fund umgehend zur
Polizei. Nach Ansicht des Finders ist dem Dieb das gute Stück wohl versehentlich ins Klo gefallen. "Wenn sie jemandem da reinfällt, holt er sie sicher nicht wieder raus", meinte der Putzmann.
Elvis Presley war am 16. August 1977 in seiner heute zu einem Museum umgebauten Villa Graceland im Memphis im Alter von 42 Jahren an Herzversagen gestorben.
Dienstag, 14. August 2007
Tabakdose rettet Mann vor Krokodilen
Aus Angst vor Krokodilen hat ein Australier eine ganze Woche lang auf einem Baum ausgeharrt – bis er dank seiner Tabakdose Helfer auf sich aufmerksam machen konnte.
"Ich habe ihre rotglühenden Augen sieben Nächte lang unter mir leuchten gesehen, bevor ich von einem Hubschrauber gerettet wurde“, berichtete David George der in Brisbane erscheinenden Tageszeitung „Courier News“ vom Dienstag. Jede Nacht hätten sich zwei Krokodile demonstrativ unter seinem Baum niedergelassen und zu ihm heraufgestarrt. „Ich habe sie angeschrieen: Ich werde nicht für euch zum Fraß von diesem Baum fallen“, berichtete der 53-Jährige, der ein erfahrener Wildhüter ist.
In Brutplatz für Krokodile gelandet
Der Manager einer Rinderzuchtfarm im äußersten Nordosten des Landes war nach eigenen Angaben bei einem Ausritt von seinem Pferd abgeworfen worden. Halb betäubt und blutend habe er sich wieder auf den Sattel gehievt und dem Pferd die Sporen gegeben. Doch statt nach Hause rannte das Tier tief in Krokodil-Sumpfland. „Ich musste runter vom Pferd und landete mitten in einem Brutplatz für Krokodile.“ Er habe sich gerade noch auf einen Baum retten können, berichtete der 53-Jährige weiter. Seine Tagesration an Essen – zwei Fleischsandwichs – war am dritten Tag verzehrt. Letztlich gelang es George, die Suchmannschaften auf sich aufmerksam zu machen, indem er das Sonnenlicht mit seiner Tabakdose reflektierte.
"Ich habe ihre rotglühenden Augen sieben Nächte lang unter mir leuchten gesehen, bevor ich von einem Hubschrauber gerettet wurde“, berichtete David George der in Brisbane erscheinenden Tageszeitung „Courier News“ vom Dienstag. Jede Nacht hätten sich zwei Krokodile demonstrativ unter seinem Baum niedergelassen und zu ihm heraufgestarrt. „Ich habe sie angeschrieen: Ich werde nicht für euch zum Fraß von diesem Baum fallen“, berichtete der 53-Jährige, der ein erfahrener Wildhüter ist.
In Brutplatz für Krokodile gelandet
Der Manager einer Rinderzuchtfarm im äußersten Nordosten des Landes war nach eigenen Angaben bei einem Ausritt von seinem Pferd abgeworfen worden. Halb betäubt und blutend habe er sich wieder auf den Sattel gehievt und dem Pferd die Sporen gegeben. Doch statt nach Hause rannte das Tier tief in Krokodil-Sumpfland. „Ich musste runter vom Pferd und landete mitten in einem Brutplatz für Krokodile.“ Er habe sich gerade noch auf einen Baum retten können, berichtete der 53-Jährige weiter. Seine Tagesration an Essen – zwei Fleischsandwichs – war am dritten Tag verzehrt. Letztlich gelang es George, die Suchmannschaften auf sich aufmerksam zu machen, indem er das Sonnenlicht mit seiner Tabakdose reflektierte.
Heizbarer Schwanz schützt Erdhörnchen
Nordamerikanische Erdhörnchen verwenden zum Schutz ihrer Jungen vor Klapperschlangen eine ungewöhnliche Technik: Sie heizen ihren Schwanz auf und wedeln damit vor den Schlangen herum. Diese nehmen die Wärmestrahlung wahr und werten sie als Zeichen von Aggressivität.
Samstag, 11. August 2007
Zuschauer erstattet Strafanzeige wegen Scherzfrage
Münster (ddp). Ein Fernsehzuschauer aus Münster hat am Freitag wegen einer Scherzfrage in einem TV-Quiz Strafanzeige wegen Betrugs gestellt.
Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte der Mann in der Nacht eine so genannte Call-In-Sendung gesehen, bei der Zuschauer Antworten auf Quizfragen geben sollen. So wurden die Zuschauer gefragt, wie viel Milch zehn Ochsen in zehn Minuten geben, wenn fünf Ochsen in fünf Minuten fünf Liter geben.
Der Zuschauer errechnete nach dem mathematischen Dreisatz die vermeintlich richtige Antwort, eilte zu einem Münzfernsprecher und rief bei der Hotline des Senders an. Statt der im Fernsehen ausgewiesenen 50 Cent kostete ihm das Gespräch aber 90 Cent. Dadurch sah sich der Zuschauer um diese 40 Cent betrogen. Auch musste er am Telefon erfahren, dass er einer Scherzfrage aufgesessen ist.
Nach Angaben des Polizeisprechers haben Polizei und Staatsanwaltschaft nun zu prüfen, ob hier tatsächlich eine Betrugsstraftat vorliegt.
dan/ddp
Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte der Mann in der Nacht eine so genannte Call-In-Sendung gesehen, bei der Zuschauer Antworten auf Quizfragen geben sollen. So wurden die Zuschauer gefragt, wie viel Milch zehn Ochsen in zehn Minuten geben, wenn fünf Ochsen in fünf Minuten fünf Liter geben.
Der Zuschauer errechnete nach dem mathematischen Dreisatz die vermeintlich richtige Antwort, eilte zu einem Münzfernsprecher und rief bei der Hotline des Senders an. Statt der im Fernsehen ausgewiesenen 50 Cent kostete ihm das Gespräch aber 90 Cent. Dadurch sah sich der Zuschauer um diese 40 Cent betrogen. Auch musste er am Telefon erfahren, dass er einer Scherzfrage aufgesessen ist.
Nach Angaben des Polizeisprechers haben Polizei und Staatsanwaltschaft nun zu prüfen, ob hier tatsächlich eine Betrugsstraftat vorliegt.
dan/ddp
Dienstag, 7. August 2007
Urne als Keksdose verkauft
Auf einem typisch amerikanischen Wohltätigkeitsbasar in den Vorgärten eines US-Städtchens hat eine Frau für den Spottpreis von 50 US-Cent unwissentlich eine Urne ergattert. Eigentlich hatte sie das Gefäß gekauft, um es als Keksdose zu nutzen.
Elmira - Obwohl sich der Deckel nicht öffnen ließ, entschied sich die Frau sehr schnell für das gute Stück und wollte es als Keksdose benutzen. Was sie nicht ahnte: Das Keramikgefäß in Form einer Schildkröte, das Anita Lewis auf ihrem Grundstück in Elmira im US-Staat New York verkaufte, fungierte als Urne und darin befand sich die Asche der ersten Frau ihres Mannes.
Weil die Verstorbene Schildkröten gesammelt habe, gebe es in ihrem Haus jede Menge solcher Tierfiguren, erzählte Anita Lewis später.
Elmira - Obwohl sich der Deckel nicht öffnen ließ, entschied sich die Frau sehr schnell für das gute Stück und wollte es als Keksdose benutzen. Was sie nicht ahnte: Das Keramikgefäß in Form einer Schildkröte, das Anita Lewis auf ihrem Grundstück in Elmira im US-Staat New York verkaufte, fungierte als Urne und darin befand sich die Asche der ersten Frau ihres Mannes.
Weil die Verstorbene Schildkröten gesammelt habe, gebe es in ihrem Haus jede Menge solcher Tierfiguren, erzählte Anita Lewis später.
Donnerstag, 2. August 2007
Limousine nimmt Fahrer als Geisel
Wie von Geisterhand gesteuert hat eine Limousine in der Nacht zum Donnerstag auf der A 31 die Kontrolle über Auto und Fahrer übernommen. Das Fahrzeug verriegelte sich selbst, dann fiel die Elektronik aus.
Dorsten - Gegen 4 Uhr morgens blinkte erst eine Warnleuchte, dann bremste der Wagen abrupt selbstständig ab und verriegelte die Türen. Danach fiel die komplette Elektronik aus. "Das Auto stand ohne Licht auf dem rechten Fahrstreifen, der Fahrer aus Essen war eingeschlossen", berichtete die Polizei über den "Alptraum eines jeden Autofahrers".
Die zwei Minuten Totalausfall seien ihm wie Stunden vorgekommen, sagte der Mann den Beamten, die er per Handy alarmiert hatte. Später schaltete sich das elektronische System wieder ein, der Wagen neueren Baujahrs sei aber nur bedingt fahrbar gewesen. Die teure Karosse kam per Polizeieskorte in eine Werkstatt. Die Polizei machte keine Angaben zum Fabrikat.
Dorsten - Gegen 4 Uhr morgens blinkte erst eine Warnleuchte, dann bremste der Wagen abrupt selbstständig ab und verriegelte die Türen. Danach fiel die komplette Elektronik aus. "Das Auto stand ohne Licht auf dem rechten Fahrstreifen, der Fahrer aus Essen war eingeschlossen", berichtete die Polizei über den "Alptraum eines jeden Autofahrers".
Die zwei Minuten Totalausfall seien ihm wie Stunden vorgekommen, sagte der Mann den Beamten, die er per Handy alarmiert hatte. Später schaltete sich das elektronische System wieder ein, der Wagen neueren Baujahrs sei aber nur bedingt fahrbar gewesen. Die teure Karosse kam per Polizeieskorte in eine Werkstatt. Die Polizei machte keine Angaben zum Fabrikat.
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