In Griechenland haben zwei nur mit Ketchup bewaffnete Räuber den Geldboten eines Supermarktes überfallen.
Die Täter zwangen das Auto ihres Opfers zum anhalten, indem sie zwei Packungen der Würzsauce auf die Windschutzscheibe warfen.
Weil sich der Fahrer zur wehr setzte, erbeuteten sie anstatt 140.000 € lediglich 400 €.
Mittwoch, 31. Oktober 2007
Opa wegen SIM-Karte exhumiert
Ein Handy-süchtiger Mann aus Montenegro wurde auf eigenen Wunsch mit seinem Mobiltelefon begraben, dies berichtet Krone.at.
So soll Arso Banjeglav in seinem Testament den Wunsch verankert haben, zusammen mit seinem mobilen Begleiter die letzte Ruhe zu finden. Da die Familie nun dahinter kam, dass der 10-jährige Enkel am Vorabend der Beerdigung die SIM-Karte aus dem Handy entwendete, soll der Leichnam des Opas exhumiert werden.
Mit dem Wissen, dass der letzte Wille des Angehörigen nicht erfüllt wurde, könne die Familie aus Montenegro nicht leben, so das Blatt.
So soll Arso Banjeglav in seinem Testament den Wunsch verankert haben, zusammen mit seinem mobilen Begleiter die letzte Ruhe zu finden. Da die Familie nun dahinter kam, dass der 10-jährige Enkel am Vorabend der Beerdigung die SIM-Karte aus dem Handy entwendete, soll der Leichnam des Opas exhumiert werden.
Mit dem Wissen, dass der letzte Wille des Angehörigen nicht erfüllt wurde, könne die Familie aus Montenegro nicht leben, so das Blatt.
Montag, 29. Oktober 2007
Heiter gehts weiter: "jaja Sie lachen, ich stehe da!"
"Mit den Ländern ist das immer so komplieziert"
"Ich habe nen Abgang in Höhe von 10.000!"
"Barzahlung an Kasse"
"ne, ja? Ne, so!"
"Da habe ich keine lust für!"
"Also man verkauft ja ware zu nem höheren Preis als man sie eingekauft hat, immer ist das aber auch nicht!"
"Da muss der Arbeitgeber die Kirchensteuer abfüllen."
"Sie verkaufen, sie liefern dem Kunden, egal was Sie liefern."
"...weil Bank nimmt ab, so ist das."
"Stopp bevor gleich."
und die Krönung:
"Da hab ich den Bischof, ich bin jetzt katholisch."
"Ich habe nen Abgang in Höhe von 10.000!"
"Barzahlung an Kasse"
"ne, ja? Ne, so!"
"Da habe ich keine lust für!"
"Also man verkauft ja ware zu nem höheren Preis als man sie eingekauft hat, immer ist das aber auch nicht!"
"Da muss der Arbeitgeber die Kirchensteuer abfüllen."
"Sie verkaufen, sie liefern dem Kunden, egal was Sie liefern."
"...weil Bank nimmt ab, so ist das."
"Stopp bevor gleich."
und die Krönung:
"Da hab ich den Bischof, ich bin jetzt katholisch."
Neues zu "Big Points" und den "Bömplies"
Verbale Verschlagwortung aus Bottrop:
"Das Fach heißt: Wie komme ich an Geld, wofür gebe ich es aus und warum"
"Böses Wort: Eigenkapital und Haftung"
"Der Lehrstuhl hat offensichtlich die fiktion, sie lesen den kram auch, aber auch der Professor wird älter"
"Erst downloaden, dann lesen und freuen, nicht umgekehrt!"
"Wie gesagt, der Lehrstuhl ist recht puzig, naja."
"Es gibt ja auch Leute, die lesen gerne, ich würde das schlabbern"
"Ach ja, was wird nicht, das ist ja auch mal was!"
"Beantworten Sie die Frage im Rahmen, also dieser Rahmen, jetzt ist die Frage was ist dieser Rahmen? Das ist der Rahmen!"
"Seien Sie psychisch robust, nächstes Jahr ist Fußball-EM, seien Sie gefasst auf Namen wie: "Joggi Läuf" und erkennen Sie die innere Schönheit"
Und das Ultimative De-Mentoren-Highlight:
"Hey, es ist Sonnenuntergang, wieso? Ach es ist abend!"
"Das Fach heißt: Wie komme ich an Geld, wofür gebe ich es aus und warum"
"Böses Wort: Eigenkapital und Haftung"
"Der Lehrstuhl hat offensichtlich die fiktion, sie lesen den kram auch, aber auch der Professor wird älter"
"Erst downloaden, dann lesen und freuen, nicht umgekehrt!"
"Wie gesagt, der Lehrstuhl ist recht puzig, naja."
"Es gibt ja auch Leute, die lesen gerne, ich würde das schlabbern"
"Ach ja, was wird nicht, das ist ja auch mal was!"
"Beantworten Sie die Frage im Rahmen, also dieser Rahmen, jetzt ist die Frage was ist dieser Rahmen? Das ist der Rahmen!"
"Seien Sie psychisch robust, nächstes Jahr ist Fußball-EM, seien Sie gefasst auf Namen wie: "Joggi Läuf" und erkennen Sie die innere Schönheit"
Und das Ultimative De-Mentoren-Highlight:
"Hey, es ist Sonnenuntergang, wieso? Ach es ist abend!"
Freitag, 19. Oktober 2007
Hellgate: London - Demo
Es ist endlich soweit, die Demo des Diablo II Nachfolgers ist erhältlich.
Flagship Studios, das sich zu einem großen Teil aus ehemaligen Mitarbeitern der Diablo-Schmiede Blizzard Entertainment rekrutierte, will bei "Hellgate London" insbesondere bei Diablo-Fans punkten. Für Spielspaß soll das bekannte Hack'n'Slay-Prinzip sorgen: Viele Gegner, die schnell niedergemacht werden können.
Dabei kann der Spieler zwischen einer aus Ego-Shootern bekannten First-Person-Sicht und einem Blick über die Schulter des Helden wählen. Beides soll situationsbedingt Vor- und Nachteile haben, sodass der Spieler regelmäßig wechselt.
Mindest-Voraussetzungen:
* 1,8 GHz Prozessor (XP) / 2,4 GHz (Vista)
* 1 GByte RAM (XP) / 2 GByte (Vista)
* 128 MByte Grafikkarte (GeForce 6200 / Radeon 9000 oder besser)
* 6 GByte freier Festplattenspeicher
Flagship Studios, das sich zu einem großen Teil aus ehemaligen Mitarbeitern der Diablo-Schmiede Blizzard Entertainment rekrutierte, will bei "Hellgate London" insbesondere bei Diablo-Fans punkten. Für Spielspaß soll das bekannte Hack'n'Slay-Prinzip sorgen: Viele Gegner, die schnell niedergemacht werden können.
Dabei kann der Spieler zwischen einer aus Ego-Shootern bekannten First-Person-Sicht und einem Blick über die Schulter des Helden wählen. Beides soll situationsbedingt Vor- und Nachteile haben, sodass der Spieler regelmäßig wechselt.
Mindest-Voraussetzungen:
* 1,8 GHz Prozessor (XP) / 2,4 GHz (Vista)
* 1 GByte RAM (XP) / 2 GByte (Vista)
* 128 MByte Grafikkarte (GeForce 6200 / Radeon 9000 oder besser)
* 6 GByte freier Festplattenspeicher
Donnerstag, 18. Oktober 2007
Neues von den (De-)Mentoren
Ein Hinweis auf eine Sonderveranstaltung:
- "Das wird dann ausgehängt, das hängt dann hier aus. müssen se auf den Aushang achten."
- "Ja, Jubiläumsaufwand, Strom oder Energie oder so..."
- "Glasindustrie kauft Sand und Dolomit und dann mischen die da rum und dann haben die Glas."
- "Ich will das nicht im einzelnen, aber so ist das..."
- "Dann bezahlen Sie mit Skonti, von mir aus bekommen se auch noch nen Boni."
- "Die Software ist da so hinterlegt und da ist das so, deshalb ist das so!"
- "Der Handwerk kommt dann bei Ihnen im Haus oder Wohnung oder irgendwie."
"Mentoren" sind das nicht die Dinger aus Harry Potter???
So das neue Semester ist gerade mal ein paar Wochen alt, und die ersten Vorlesungen sind besucht worden.
Nach dem Ausspuch eines Komilitonen (s. Titel) habe ich angefangen einige verbale Entgleisungen eben dieser (De-)Mentoren auf Papier zu bannen, bzw. ab heute der Leserschaft zur Verfügung zu stellen.
Hier nun die ersten Higlights:
"Es gibt keine ordentliche Buchführung, es gibt nur Wirtschaftskriminalität, ja, ja, ich kenne die Szene in Essen und Gelsenkirchen genau, ja, ja..." Hr. K. aus G.
Geistige Ergüsse von Hr. K. aus G.:
Nach dem Ausspuch eines Komilitonen (s. Titel) habe ich angefangen einige verbale Entgleisungen eben dieser (De-)Mentoren auf Papier zu bannen, bzw. ab heute der Leserschaft zur Verfügung zu stellen.
Hier nun die ersten Higlights:
"Es gibt keine ordentliche Buchführung, es gibt nur Wirtschaftskriminalität, ja, ja, ich kenne die Szene in Essen und Gelsenkirchen genau, ja, ja..." Hr. K. aus G.
Geistige Ergüsse von Hr. K. aus G.:
- "Allein schon wegen Weg!"
- "Beim Verkauf von Bargeld oder so..."
- "Sie sind dann nach dem hingefahren!"
- "Ja, ja, auch son gequatsche!"
- "Die linke Seite zeigt wo die Mittel herkunft."
- "Schreiben Sie nur schön Ihr waagerechtes Minus!"
Donnerstag, 11. Oktober 2007
Autofahrer döst vor roter Ampel weg
Am helllichten Tag hat ein Autofahrer in der Schweiz vor einer roten Ampel ein Nickerchen gemacht. Als der 78-Jährige bei Rotlicht an einer gesicherten Baustelle anhalten musste, übermannte ihn der Schlaf.
Der Mann wurde wenig später reglos am Steuer sitzend entdeckt, w ie die Polizei in Bottmingen (Kanton Basel-Landschaft) mitteilte. Auch auf ein Hupkonzert der hinter ihm stehenden Fahrzeuge reagierte der Fahrer nicht.
Erst das heftige Klopfen der Polizisten an die Seitenscheibe zeigte Wirkung. Der Rentner sei am Mittwoch einfach eingeschlafen, Alkohol oder Medikamente seien nicht im Spiel gewesen. Dennoch musste er seinen Führerschein abgeben.
hil/AP
Der Mann wurde wenig später reglos am Steuer sitzend entdeckt, w ie die Polizei in Bottmingen (Kanton Basel-Landschaft) mitteilte. Auch auf ein Hupkonzert der hinter ihm stehenden Fahrzeuge reagierte der Fahrer nicht.
Erst das heftige Klopfen der Polizisten an die Seitenscheibe zeigte Wirkung. Der Rentner sei am Mittwoch einfach eingeschlafen, Alkohol oder Medikamente seien nicht im Spiel gewesen. Dennoch musste er seinen Führerschein abgeben.
hil/AP
Montag, 8. Oktober 2007
Doughnut geklaut - 30 Jahre Haft drohen
Der Diebstahl eines Doughnut könnte einen Amerikaner teuer zu stehen kommen: Dem Mann drohen jetzt 30 Jahre Haft. Der 41-Jährige hatte sich in einem Laden im US-Staat Missouri einen dieser amerikanischen Spezialitäten im Wert von gerade einmal 52 US-Cent unter seinen Pullover gesteckt. Eine Verkäuferin bemerkte den Diebstahl und stellte sich ihm in den Weg. Er schubste sie weg. Und genau dieser Stoß könnte ihm nun zum Verhängnis werden, denn dadurch wurde aus dem simplen Ladendiebstahl nach dem Gesetz von Missouri ein schwerer Raubüberfall, der mit 15 Jahren Haft geahndet werden kann.
Da der Täter namens Scott Masters bereits mehrfach wegen Diebstahls, Drogenbesitzes und Brandstiftung vorbestraft ist, könnte die Haftzeit auf 30 Jahre verdoppelt werden. Der Prozess gegen Masters wurde am Freitag erst einmal vertagt. Die Tat wurde bereits im vergangenen Dezember verübt. Masters hatte ohnehin keine Freude an dem Doughnut: Auf der Flucht warf er seine Beute weg.
Da der Täter namens Scott Masters bereits mehrfach wegen Diebstahls, Drogenbesitzes und Brandstiftung vorbestraft ist, könnte die Haftzeit auf 30 Jahre verdoppelt werden. Der Prozess gegen Masters wurde am Freitag erst einmal vertagt. Die Tat wurde bereits im vergangenen Dezember verübt. Masters hatte ohnehin keine Freude an dem Doughnut: Auf der Flucht warf er seine Beute weg.
Alibi per Internet
Mist gebaut und keine Ausrede parat? Kein Problem. Auf Notlügen spezialisierte Internet-Portale helfen in solchen Situationen aus der Patsche - und machen das professionelle Lügen zum profitablen Geschäft.
Paris - Wer eine glaubwürdige Ausrede für einen verpassten Geschäftstermin oder ein Alibi für ein Wochenende mit der Geliebten braucht, wird oftmals im Internet fündig. Die clevere Geschäftsidee aus den USA, Alibi-Agenturen zu gründen und ihre Dienste Online anzubieten, hat inzwischen auch Europa erreicht. Großbritannien und Belgien machten den Anfang, seit kurzem gibt es Portale für kleinere und größere Lügen auch in der Schweiz und Frankreich.
Hilfe nach dem Seitensprung: Alibi-Spezialisten sind nie um eine Ausrede verlegen
Das Schweizer Portal Alibi-beton.com zum Beispiel existiert seit Mai und bietet seine Dienste gleich auf Französisch, Englisch und Deutsch an. "Wir verschaffen Ihnen ein virtuelles, wasserfestes Alibi, das maßgeschneidert und glaubwürdig ist und sich auf Beweismaterialien stützt", heißt es auf der Website unter dem Motto "Leben Sie sich aus, ohne Ihre Freunde in Verlegenheit zu bringen." In den vergangenen Monaten hätten sie schon hundert Kunden aus der Patsche geholfen, rühmt sich die Agentur.
Je nach Situation bieten die Alibi-Fachleute Restaurant- und Hotelrechnungen, Einladungen, Flug- und Zugreservierungen oder Anrufe mit wahlweise männlicher oder weiblicher Stimme als Belege an. "Ich bin einfallsreich genug", um bei fast jeder Situation aus der Patsche helfen zu können, sagt die Gründerin des Portals, Christine Barnicol. Eigentlich unterrichtet Barnicol Krankenpfleger, doch dieser Beruf machte ihr keinen Spaß mehr.
Die Idee für das ungewöhnliche Geschäft kam ihr, als sie einem verheirateten Freund den Rücken freihalten sollte für ein Liebesabenteuer. Inzwischen arbeitet sie in Basel und Frankreich. "Aber alles mache ich nicht", sagt sie kategorisch. "Als mich ein junger Mann um ein Alibi bat, um seine Prüfungen sausen zu lassen, habe ich abgelehnt".
Hinter der französischen Alibi-Agentur alibila.com steckt die ehemalige Detektivin Regine Mourizard. Sie nimmt Aufträge per Mail oder am Telefon entgegen. Eine verständnisvolle Stimme auf dem Anrufbeantworter bittet den Anrufer, sein Anliegen aufzusprechen. Ein Vorschlag für ein Alibi sowie ein Kostenvoranschlag folgen.
Das billigste Alibi bei alibila.com kostet 19 Euro, dafür bekommt der Kunde einen Telefonanruf. Für kompliziertere Ausreden, für die Dokumente nötig sind, werden 50 Euro oder mehr berechnet. Das Geld werde nicht zurückerstattet, auch wenn das falsche Alibi auffliege, lautet eine der Geschäftsbedingungen. Dann verweist das Unternehmen noch vorsorglich auf die französischen Gesetze zur Urkundenfälschung und stellt klar, dass die Verantwortung für den illegalen Einsatz von Dokumenten beim Kunden liegt.
Das Portal prestige-alibi.com hat nach eigenen Angaben seit März 300 Alibis ausgestellt. "Das ist ein profitables Geschäft", sagt der Gründer des Portals, der seinen richtigen Namen nicht nennt. Er habe die Website Anfang September beim Internet-Auktionshaus eBay für 500 Euro verkauft.
Die Sozialpsychologin Claudine Biland sieht in der Ausbreitung der Alibi-Agenturen ein Zeichen der fortschreitenden Amerikanisierung Frankreichs. "Die Schande wiegt in Amerika viel schwerer als eine Lüge", sagt die Autorin des Buches "Die Psychologie des Lügens". "Wer eine Alibi-Agentur benutzt, bürdet seine Schande einem Dritten auf. Das ist schon ein bisschen pervers", findet sie.
Paris - Wer eine glaubwürdige Ausrede für einen verpassten Geschäftstermin oder ein Alibi für ein Wochenende mit der Geliebten braucht, wird oftmals im Internet fündig. Die clevere Geschäftsidee aus den USA, Alibi-Agenturen zu gründen und ihre Dienste Online anzubieten, hat inzwischen auch Europa erreicht. Großbritannien und Belgien machten den Anfang, seit kurzem gibt es Portale für kleinere und größere Lügen auch in der Schweiz und Frankreich.
Hilfe nach dem Seitensprung: Alibi-Spezialisten sind nie um eine Ausrede verlegen
Das Schweizer Portal Alibi-beton.com zum Beispiel existiert seit Mai und bietet seine Dienste gleich auf Französisch, Englisch und Deutsch an. "Wir verschaffen Ihnen ein virtuelles, wasserfestes Alibi, das maßgeschneidert und glaubwürdig ist und sich auf Beweismaterialien stützt", heißt es auf der Website unter dem Motto "Leben Sie sich aus, ohne Ihre Freunde in Verlegenheit zu bringen." In den vergangenen Monaten hätten sie schon hundert Kunden aus der Patsche geholfen, rühmt sich die Agentur.
Je nach Situation bieten die Alibi-Fachleute Restaurant- und Hotelrechnungen, Einladungen, Flug- und Zugreservierungen oder Anrufe mit wahlweise männlicher oder weiblicher Stimme als Belege an. "Ich bin einfallsreich genug", um bei fast jeder Situation aus der Patsche helfen zu können, sagt die Gründerin des Portals, Christine Barnicol. Eigentlich unterrichtet Barnicol Krankenpfleger, doch dieser Beruf machte ihr keinen Spaß mehr.
Die Idee für das ungewöhnliche Geschäft kam ihr, als sie einem verheirateten Freund den Rücken freihalten sollte für ein Liebesabenteuer. Inzwischen arbeitet sie in Basel und Frankreich. "Aber alles mache ich nicht", sagt sie kategorisch. "Als mich ein junger Mann um ein Alibi bat, um seine Prüfungen sausen zu lassen, habe ich abgelehnt".
Hinter der französischen Alibi-Agentur alibila.com steckt die ehemalige Detektivin Regine Mourizard. Sie nimmt Aufträge per Mail oder am Telefon entgegen. Eine verständnisvolle Stimme auf dem Anrufbeantworter bittet den Anrufer, sein Anliegen aufzusprechen. Ein Vorschlag für ein Alibi sowie ein Kostenvoranschlag folgen.
Das billigste Alibi bei alibila.com kostet 19 Euro, dafür bekommt der Kunde einen Telefonanruf. Für kompliziertere Ausreden, für die Dokumente nötig sind, werden 50 Euro oder mehr berechnet. Das Geld werde nicht zurückerstattet, auch wenn das falsche Alibi auffliege, lautet eine der Geschäftsbedingungen. Dann verweist das Unternehmen noch vorsorglich auf die französischen Gesetze zur Urkundenfälschung und stellt klar, dass die Verantwortung für den illegalen Einsatz von Dokumenten beim Kunden liegt.
Das Portal prestige-alibi.com hat nach eigenen Angaben seit März 300 Alibis ausgestellt. "Das ist ein profitables Geschäft", sagt der Gründer des Portals, der seinen richtigen Namen nicht nennt. Er habe die Website Anfang September beim Internet-Auktionshaus eBay für 500 Euro verkauft.
Die Sozialpsychologin Claudine Biland sieht in der Ausbreitung der Alibi-Agenturen ein Zeichen der fortschreitenden Amerikanisierung Frankreichs. "Die Schande wiegt in Amerika viel schwerer als eine Lüge", sagt die Autorin des Buches "Die Psychologie des Lügens". "Wer eine Alibi-Agentur benutzt, bürdet seine Schande einem Dritten auf. Das ist schon ein bisschen pervers", findet sie.
Freitag, 5. Oktober 2007
Bestatter vor Gericht
Drei US-Bestatter sind wegen eines Komplotts angeklagt worden, bei dem Leichen zerteilt und für Transplantationen an Krankenhäuser verkauft wurden. Damit hätten die Männer fast vier Millionen Dollar verdient, stellten die Geschworenen eines Ermittlungsgerichts fest.
Die Betreiber eines Krematoriums hätten es einem Unternehmen erlaubt, bei mehr als 1000 Leichen Haut, Knochen oder Sehnen in einem unhygienischen Einbalsamierungsraum zu entnehmen. Die Toten seien oft tagelang ohne Kühlung gewesen, in einem Fall 113 Stunden. Mehrere Krankenhäuser hätten das möglicherweise mit HIV- oder Hepatitis infizierte Gewebe Patienten eingepflanzt. Es sei unklar, ob diese erkrankten.
Die Betreiber eines Krematoriums hätten es einem Unternehmen erlaubt, bei mehr als 1000 Leichen Haut, Knochen oder Sehnen in einem unhygienischen Einbalsamierungsraum zu entnehmen. Die Toten seien oft tagelang ohne Kühlung gewesen, in einem Fall 113 Stunden. Mehrere Krankenhäuser hätten das möglicherweise mit HIV- oder Hepatitis infizierte Gewebe Patienten eingepflanzt. Es sei unklar, ob diese erkrankten.
"Entenwerfen"
Ein spanisches Gericht hat das traditionelle "Entenwerfen" in der Stadt Sagunt verboten. Damit gab es der Klage einer Tierschutzorganisation statt, die den Brauch in der ostspanischen Hafenstadt als Tierquälerei bezeichnet hatte. Das "Entenwerfen" ist Teil eines Stadtfestes, bei dem alljährlich hunderte der Vögel ins Meer geworfen und von badenden Teilnehmern wieder einfangen werden.
Der oberste Gerichtshof der Region Valencia begründete das Verbot nach Presseberichten vom Freitag damit, dass die Tiere bei der Hetzjagd oftmals verletzt worden seien, weil die Teilnehmer mit aller Gewalt an den hilflosen Tieren zerrten. Zuweilen seien die Zuchttiere ertrunken, da sie weder fliegen noch schwimmen konnten.
Die Regionalregierung hatte das Fest bereits im vergangenen Jahr verboten, die städtischen Behörden setzten sich jedoch darüber hinweg. Die Tierschützer äußerten die Hoffnung, dass das Gerichtsurteil dem Brauch nun definitiv ein Ende setzten werde.
Der oberste Gerichtshof der Region Valencia begründete das Verbot nach Presseberichten vom Freitag damit, dass die Tiere bei der Hetzjagd oftmals verletzt worden seien, weil die Teilnehmer mit aller Gewalt an den hilflosen Tieren zerrten. Zuweilen seien die Zuchttiere ertrunken, da sie weder fliegen noch schwimmen konnten.
Die Regionalregierung hatte das Fest bereits im vergangenen Jahr verboten, die städtischen Behörden setzten sich jedoch darüber hinweg. Die Tierschützer äußerten die Hoffnung, dass das Gerichtsurteil dem Brauch nun definitiv ein Ende setzten werde.
Triebhafter Pfau ruiniert Luxuskarosse
Er konnte seine Triebe nicht zügeln: Ein Pfau hat in Südengland einen Nobelwagen begattet und dabei stark beschädigt. Ob er es auf eine Pfauenhenne abgesehen hatte, ist fraglich. Angesichts der pfauenblauen Farbe des Autos scheint das Tier andere sexuelle Präferenzen zu haben.
Bridgwater - Der Pfau hatte das Auto auf einem Anwesen in Bridgwater bestiegen und es dabei stark verbeult und zerkratzt. Das Tier habe das pfauenblaue Luxusauto wohl versehentlich für einen Artgenossen gehalten, sagte heute der adlige
Grundstückseigner Sir Benjamin Slade. Das Auto sei nach dem Begattungsversuch stark beschädigt. Der Schaden betrug rund 4000 Pfund (etwa 6000 Euro). Da Pfauenhennen nicht blau sind wie das Auto, sondern bräunlich, hatte es der liebestolle Pfau offenbar nicht auf ein Weibchen abgesehen. "Ich kann nur vermuten, dass er schwul ist", meinte Slade.
Zum Ärger des Adeligen zögert die Versicherung noch, den Schaden zu übernehmen. "Sie zahlen für alles Mögliche, zum Beispiel, wenn jemand vom Löwen gebissen wird", beschwerte sich Slade, "aber von einem Pfau, der ein Auto sexuell belästigt hat, haben sie noch nie gehört." Um weitere Schäden an blauen Autos zu vermeiden, warnen nun Schilder vor dem
liebestollen Tier.
Bridgwater - Der Pfau hatte das Auto auf einem Anwesen in Bridgwater bestiegen und es dabei stark verbeult und zerkratzt. Das Tier habe das pfauenblaue Luxusauto wohl versehentlich für einen Artgenossen gehalten, sagte heute der adlige
Grundstückseigner Sir Benjamin Slade. Das Auto sei nach dem Begattungsversuch stark beschädigt. Der Schaden betrug rund 4000 Pfund (etwa 6000 Euro). Da Pfauenhennen nicht blau sind wie das Auto, sondern bräunlich, hatte es der liebestolle Pfau offenbar nicht auf ein Weibchen abgesehen. "Ich kann nur vermuten, dass er schwul ist", meinte Slade.
Zum Ärger des Adeligen zögert die Versicherung noch, den Schaden zu übernehmen. "Sie zahlen für alles Mögliche, zum Beispiel, wenn jemand vom Löwen gebissen wird", beschwerte sich Slade, "aber von einem Pfau, der ein Auto sexuell belästigt hat, haben sie noch nie gehört." Um weitere Schäden an blauen Autos zu vermeiden, warnen nun Schilder vor dem
liebestollen Tier.
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Rabiate Arbeiter fesseln Chef ans Bett
Sie hatten keinen Lohn bekommen und waren wütend auf den Chef. Deshalb machten vier pakistanische Arbeiter in Dubai ihren Vorgesetzten zum Gefangenen. Sie fesselten ihn an ein Bett und schlugen ihn. Das hat nun Folgen.
Dubai - Die vier Männer gerieten wegen der ausstehenden Lohnzahlungen offenbar so in Rage, dass sie ihren ans Bett gefesselten Landsmann mehrfach schlugen. Der 45-Jährige klagt vor Gericht zudem, er habe keine Nahrung erhalten, berichtete die Zeitung "Gulf News".
Der pakistanische Subunternehmer sagte, er habe vergeblich versucht, den Arbeitern zu erklären, dass er selbst auf Geld der Firma warte, die ihm den Auftrag erteilt habe. Nur durch einen Trick sei er schließlich frei gekommen.
Das Strafgericht verurteilte drei der Arbeiter zu jeweils drei Jahren Haft. Der Vierte im Bunde, ein 20 Jahre alter Arbeiter, muss eine Strafe von einem Jahr absitzen. Alle vier Pakistaner sollen nach Verbüßung ihrer Strafe abgeschoben werden.
Dubai - Die vier Männer gerieten wegen der ausstehenden Lohnzahlungen offenbar so in Rage, dass sie ihren ans Bett gefesselten Landsmann mehrfach schlugen. Der 45-Jährige klagt vor Gericht zudem, er habe keine Nahrung erhalten, berichtete die Zeitung "Gulf News".
Der pakistanische Subunternehmer sagte, er habe vergeblich versucht, den Arbeitern zu erklären, dass er selbst auf Geld der Firma warte, die ihm den Auftrag erteilt habe. Nur durch einen Trick sei er schließlich frei gekommen.
Das Strafgericht verurteilte drei der Arbeiter zu jeweils drei Jahren Haft. Der Vierte im Bunde, ein 20 Jahre alter Arbeiter, muss eine Strafe von einem Jahr absitzen. Alle vier Pakistaner sollen nach Verbüßung ihrer Strafe abgeschoben werden.
Montag, 1. Oktober 2007
Vater stapelt Kinder im Kofferraum
Wie die Ludwigshafener Autobahnpolizei am Montag mitteilte, war der Mann mit zwei weiteren Erwachsenen und insgesamt vier Kindern auf der A61 in Richtung Süden unterwegs. Ein Lkw-Fahrer entdeckte beim Vorbeifahren im Kofferraum des voll beladenen Kleinbusses zwei Kinder, die ungesichert im Spalt zwischen Gepäck und Fahrzeugdach lagen und informierte daraufhin die Polizei.
Die Beamten stoppten das Auto. Die fünf und sieben Jahre alte Kinder lagen tatsächlich auf dem Gepäck im Kofferraum. Auf dem Rücksitz des Achtsitzers saßen außerdem zwei weitere Kinder ohne jede kindgerechte Sicherung. Auch der voll beladene Dachgepäckträger war nur mit Stahlseilen am Dach befestigt. Die Polizei erstattete gegen den Mann Anzeige.
Die Fahrt durfte er erst fortsetzen, nachdem er etwa einen Kubikmeter Gepäck bei einem Abschleppdienst zwischengelagert, den ungesicherten Dachgepäckträger abmontiert und die erforderlichen Kindersitze für seinen Nachwuchs besorgt hatte.
may/ddp
Die Beamten stoppten das Auto. Die fünf und sieben Jahre alte Kinder lagen tatsächlich auf dem Gepäck im Kofferraum. Auf dem Rücksitz des Achtsitzers saßen außerdem zwei weitere Kinder ohne jede kindgerechte Sicherung. Auch der voll beladene Dachgepäckträger war nur mit Stahlseilen am Dach befestigt. Die Polizei erstattete gegen den Mann Anzeige.
Die Fahrt durfte er erst fortsetzen, nachdem er etwa einen Kubikmeter Gepäck bei einem Abschleppdienst zwischengelagert, den ungesicherten Dachgepäckträger abmontiert und die erforderlichen Kindersitze für seinen Nachwuchs besorgt hatte.
may/ddp
Mann lässt Stein 51 Mal übers Wasser springen
Reif fürs Guinness-Buch der Rekorde: Ganze 51 Mal schaffte es ein US-Amerikaner, einen Stein über die Wasseroberfläche hüpfen zu lassen - und hängte damit den ehemaligen Rekordhalter gnadenlos ab.
Franklin - Er heißt Russell Byars, ist 43 Jahre alt und sieht nicht eben sportlich aus. Dennoch ist der korpulente Mann aus Venango County im US-Bundesstaat Pennsylvania Rekord-Inhaber: Er ließ einen Stein satte 51 Mal übers Wasser hüpfen und darf sich von nun an als Meister seiner Klasse betrachten. Der Rekord sei inzwischen vom Guinness-Buch anerkannt, schreibt die "Pittsburgh Post-Gazette". Experten hätten einen Film analysiert, der den Wurf vom 19. Juli zeigt.
Byars schätzt, dass der Stein eine Strecke von gut 75 Metern zurücklegte. Doch über Tricks oder gar Wurftechniken wollte der Rekord-Inhaber offenbar lieber schweigen. Nach seinem Erfolgsgeheimnis gefragt, sagte er der "Pittsburgh Post-Gazette": "Wissen sie was, ich habe keine Ahnung."
Der alte Rekord aus dem Jahr 2002 lag bei lediglich 40 Sprüngen und wurde ebenfalls in Pennsylvania aufgestellt. Der ehemalige Champion, Kurt Steiner aus Emporium im Cameron County, kommentierte den Erfolg seines Konkurrenten gelassen: "Es war nur eine Frage der Zeit", sagte er der Zeitung.
Franklin - Er heißt Russell Byars, ist 43 Jahre alt und sieht nicht eben sportlich aus. Dennoch ist der korpulente Mann aus Venango County im US-Bundesstaat Pennsylvania Rekord-Inhaber: Er ließ einen Stein satte 51 Mal übers Wasser hüpfen und darf sich von nun an als Meister seiner Klasse betrachten. Der Rekord sei inzwischen vom Guinness-Buch anerkannt, schreibt die "Pittsburgh Post-Gazette". Experten hätten einen Film analysiert, der den Wurf vom 19. Juli zeigt.
Byars schätzt, dass der Stein eine Strecke von gut 75 Metern zurücklegte. Doch über Tricks oder gar Wurftechniken wollte der Rekord-Inhaber offenbar lieber schweigen. Nach seinem Erfolgsgeheimnis gefragt, sagte er der "Pittsburgh Post-Gazette": "Wissen sie was, ich habe keine Ahnung."
Der alte Rekord aus dem Jahr 2002 lag bei lediglich 40 Sprüngen und wurde ebenfalls in Pennsylvania aufgestellt. Der ehemalige Champion, Kurt Steiner aus Emporium im Cameron County, kommentierte den Erfolg seines Konkurrenten gelassen: "Es war nur eine Frage der Zeit", sagte er der Zeitung.
Abonnieren
Posts (Atom)