Donnerstag, 21. Juni 2007

Teenager verteidigt seine PS3 mit dem Schwert

Im Web gefunden:

In Miami hat ein 15 Jahre alter Spieler namens Damien Fernandez einen Einbrecher mit einem Samurai-Schwert angegriffen, als dieser die Playstation 3 des Jungen stehlen wollte. Damien war mit seiner Schwester allein zuhause, als zwei Einbrecher in das Haus eindrangen. Da sie eine leere PS3-Schachtel gefunden hatten, machte sich einer auf die Suche nach dem Gerät.

Nachdem sich seine Schwester im Schrank versteckt hatte, griff Damien Fernandez an. Er sprang von seinem Bett, griff sich sein Schwert und attackierte den Einbrecher, den er im Brustbereich traff. Der geschockte Einbrecher floh, von Damien mitsamt Schwert verfolgt. Währenddessen rief seine Schwester die Polizei, die den Einbrecher schliesslich hinter einer Palme im Nachbargarten versteckt fand. Der zweite Einbrecher entkam.

Damien Fernandez besitzt übrigens auch den braunen Gurt in Karate, vielleicht hätte er das Schwert also nicht einmal gebraucht.

Freitag, 15. Juni 2007

Peter Gabriel - Warm Up Tour 2007

pg

Gestern gab Peter Gabriel sein erstes Konzert zur Warm Up Tour 2007 (man darf gespannt sein was danach kommt).

Peter Gabriel sagte zu Beginn (wie immer auf Deutsch) das er ja kein neues Album rausgebracht habe und somit mal die älteren Lieder spielen wolle.

Auf seiner Homepage konnten registrierte User schon im Vorfeld eine Wunsch-Setlist wählen, welche er dann gestern im Gelsenkircher Amphitheater zum Besten gab.

Selbst der strömende Regen tat der Stimmung keinen Abbruch....zum Glück konnte ich einen Platz in der ersten Reihe erobern, welche überdacht war...

Das Konzert war einfach Erstklassig...auch wenn der Meister das Ein oder andere mal seinen Einsatz verpasste...aber die Freude die er und seine Band bei dem Gig hatten, würden alle Fehler(chen) fit machen...

Hier mal die Setlist mit den 21 Liedern:

1. The Rhythm Of The Heat
2. On The Air
3. Intruder
4. D.I.Y.
5. I Have The Touch
6. Washing Of The Water
7. Blood Of Eden
8. We Do What We're Told (Milgram's 37)
9. I Don't Remember
10. No Self-Control
11. Moribund The Burgermeister
12. Schnappschuß (Ein Familienfoto)
13. Not One Of Us
14. Mother Of Violence
15. I Grieve
16. Big Time
17. Steam
18. Lay Your Hands On Me
19. Solsbury Hill
20. Sledgehammer
21. In Your Eyes

Ein besonderer Gruß geht an Marcel, den ich Gestern kennenlernen durfte...

Donnerstag, 14. Juni 2007

iPod-Lautsprecher tanzt durchs Haus

Die verrücktesten Ideen kommen oft aus Japan, vor allem wenn es um elektronische Begleiter geht. Da der iPod auch in Japan überaus beliebt ist, darf natürlich auch abgedrehtes Zubehör nicht fehlen. Jetzt gibt es einen iPod-Lautsprecher, der nicht nur wie ein Hund seinem Herrchen hinterher läuft, sondern auch noch zur Musik tanzt und blinkt.

Miuro heißt der kleine iPod-Roboter, der den MP3-Player huckepack in einem speziellen Fach mit sich herum trägt. Der wandelnde Lautsprecher kann aber nicht nur mit dem iPod umgehen, sondern auch Musik vom PC oder Internetradio streamen, indem er sich mit einem drahtlosen WLAN-Funknetz verbindet. Mit einer Fernbedienung hat der Besitzer die volle Kontrolle über Miuro. Ist der elektronische Weggefährte mit einer Musikquelle verbunden, startet er Musik auf Knopfdruck oder lässt sich zurückpfeifen, wenn er sich zu weit entfernt hat.

Der rollende Ghettoblaster tanzt auch zu seinen eigenen Klängen blinkend durch den Raum. Dank eingebauter Sensoren soll er Hindernisse umfahren und sich klangtechnisch ideal vor seinem Herrchen im Raum positionieren. Er merkt sich die Stelle, wo er am häufigsten platziert wird und nimmt - außer im Tanz-Modus - nach einigen Tagen jeweils automatisch diese Position ein. Die Informationen für diese Raumkartierung stammen aus den Bildern einer eingebauten kleinen Digitalkamera. Wer den tanzenden Lautsprecher in Aktion erleben möchte, kann sich auch auf Youtube einen ersten Eindruck verschaffen.

Wer sich jetzt allerdings denkt "Prima, das ist ja fast wie ein eigener Hund, macht keinen Dreck und ich spare noch die Hundesteuer", dem wird der Preis des digitalen Begleiters schnell die Tränen in die Augen treiben. In Deutschland wird Miuro über den Internetshop von Arktis vertrieben und kostet knapp 1000 Euro. Ein teurer Luxus-Gefährte.

"Romeo- und Julia" Paragraphen

Gefunden auf www.tagesschau.de

Zehn Jahre Haft wegen Oralsex

Die unglaubliche Geschichte des Genarlow Wilson

Auf einer feuchtfröhlichen Silvesterparty hatte Genarlow Wilson im Alter von 17 Jahren im US-Bundesstaat Georgia Oralsex mit einer 15-jährigen Freundin. Darauf stehen in Georgia zehn Jahre Haft. Nach zwei Jahren wollte ein Richter ihn jetzt freilassen - aber ein Staatsanwalt legte Widerspruch ein.

Jubelschreie waren von Mutter und Freunden zu hören, als bekannt wurde, dass der Sohn nach zweieinhalbjähriger Haft früher als erwartet aus dem Gefängnis entlassen werden soll. Das war am vergangenen Montag. Kurz zuvor hatte ein Richter des US-Bundesstaates Georgia entschieden: Das Urteil gegen Genarlow Wilson wird als verfassungswidrig aufgehoben.

Freude, Umarmungen, Luftsprünge. Der Rechtsanwältin des heute 21-Jährigen kommen die Tränen. Sie ist in den Jahren des Verfahrens und der Haftverbüßung längst zu einer guten Freundin von Genarlow geworden: "Wir haben gerade die Anordnung des Richters erhalten: Er hat die Freilassung von Genarlow Wilson verfügt." Doch die Freude dauerte nicht lange. Kurz nach der positiven Nachricht legte der Generalstaatsanwalt von Georgia Widerspruch gegen die Entscheidung ein, mit der Folge, dass Genarlow weiter in Haft bleiben muss. Wieder Tränen. Wieder Trauer. Wieder Fassungslosigkeit.

Eine Rückblende: Es war der 31. Dezember 2004, eine Silvesterparty von Schülern einer Highschool in Atlanta. Es war keine ganz normale Party, es ging hoch her in dieser Neujahrsnacht. Es gab was zu trinken, man rauchte Marihuana. Je später die Stunde, desto wilder wurde es. Die Jugendlichen hatten Sex miteinander. Am Tag danach erstattete eine 17-Jährige Anzeige wegen Vergewaltigung. Doch die Vorwürfe wurden schnell fallengelassen - die Orgie war auf einem Video festgehalten worden und darauf war deutlich zu sehen, dass die Klägerin zu nichts gezwungen wurde, sie tat alles freiwillig.

Trotzdem wurde gegen die jungen Männer ermittelt. Der Grund: Missbrauch Minderjähriger. Fünf der Beklagten bekannten sich schuldig, dass sie Sex mit den jungen Mädchen hatten und handelten mit dem Gericht geringe Haftstrafen aus. Nach der Rechtslage in Georgia gelten sie nun aber ihr Leben lang als Sextäter und werden in dem öffentlich einsehbaren Register für Sexualverbrecher geführt.
Kopfschütteln über Urteil

Genarlow war hierzu nicht bereit. Ich habe nichts Verbotenes getan - sagte er vor Gericht. So wurde ihm zum Verhängnis, dass er mit einer erst 15-Jährigen Oralverkehr hatte - und darauf stehen in Georgia zehn Jahre Haft. Selbst in den eher prüden Vereinigten Staaten schüttelten alle den Kopf über dieses unverhältnismäßige Urteil gegen den damals 17-Jährigen - aber der Richter berief sich auf das Kinderschändergesetz. "Er wurde wegen des Vorwurfes der Vergewaltigung freigesprochen, er wurde lediglich verurteilt wegen Oralsex, der im Einverständnis mit dem Mädchen stattgefunden hat. Wenn alle unsere Kinder wegen so etwas eingesperrt würden - dann kann ich nur sagen: Hilf uns Gott!", sagt die Rechtsanwältin Brenda Joy Bernstein.

Auch die Abgeordneten des Parlaments von Georgia haben inzwischen das antiquierte Gesetz durch einen so sogenannten "Romeo- und Julia" Paragraphen ergänzt. Jugendliche machen sich inzwischen nicht mehr strafbar, wenn sie sich sexuell näher kommen. Doch das Problem ist: Das Gesetz kann nicht rückwirkend in Kraft gesetzt werden. Und so muss Genarlow weiter sitzen. Manche meinen, das rücksichtslose Vorgehen gegen diesen Jugendlichen habe auch damit zu tun, dass er Afro-Amerikaner ist.

Betrunkener Autofahrer brettert Spanische Treppe hinab

Rom - Singen und Trinken ist an der Spanischen Treppe in Rom verboten - und leider auch Autofahren. Das stellte ein betrunkener Fahrer fest, der in Rom die weltberühmte Spanische Treppe fast bis zur Hälfte hinunterbretterte. Der 24-Jährige aus Kolumbien stammende Mann bog in der Nacht zum Mittwoch mit seinem Toyota Celica von der Kirche Santa Trinità dei Monti aus nach links auf die Freitreppe ab und wurde wenig später von Carabinieri gestellt.

Wie die Zeitung "Corriere della Sera" (Mailand) in ihrer Online-Ausgabe berichtet, ist unklar, ob der Mann das waghalsige Unternehmen vorsätzlich begangen oder ob er die Kontrolle über sein Auto verloren hat. Laut Medienberichten hatte er das Doppelte der erlaubten Alkoholmenge im Blut. Die 1725 fertig gestellte Treppe mit ihren 138 Stufen zählt zu den beliebtesten Touristentreffpunkten in Rom.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Eichhörnchen rastet aus

Ein wild gewordenes Eichhörnchen hat in Niederbayern drei Menschen angegriffen und verletzt. Das Tier sprang in Passau durch eine offene Terrassentür in ein Wohnzimmer und biss dort eine Frau in die Hand. Dabei schnappte das Nagetier nach Polizeiangaben so fest zu, dass die 70-Jährige in Panik auf die Straße rannte. Erst dort konnte sie das Tier abschütteln.

Ein 33 Jahre alter Bauarbeiter wurde das nächste Opfer des Tiers, er bekam Kratzer an Hand und Unterarm ab, konnte sich aber erfolgreich wehren. Das Eichhörnchen flüchtete dann in einen angrenzenden Garten und attackierte dort einen 72 Jahre alten Mann, der das Tier schließlich mit einer Krücke erschlug. Das Landesuntersuchungsamt in Oberschleißheim bei München überprüft nun, ob das Eichhörnchen Tollwut hatte.

Dienstag, 12. Juni 2007

Akute Wiiitis

Gugstu spiegel online:

Der spanische Arzt Julio Bonis schildert seine schmerzhaften Erfahrungen mit Nintendos Konsole Wii in einem Fachmagazin, macht "Wiiitis" zum medizinischen Fachbegriff. Solch schöne Worte schaffen Ärzte bei jeder neuen Konsolengeneration: Eine alternative Spielgeschichte in sechs Fallbeispielen.

Julio Bonis ist ein junger Mann. 29 Jahre alt, gesund, ein Arzt. An einem Sonntagmorgen im Februar wacht er früh auf - die rechte Schulter schmerzt entsetzlich. Er lässt sie von einem befreundeten Rheumatologen begutachten. Nach ein paar Tests ist klar: Bonis hat eine Sehnenentzündung in der Schulter. So etwas plagt sonst vielleicht Golfer, Schwimmer oder Tennisspieler nach zu intensivem Training. Aber Bonis hat nicht trainiert - er hat sich am Samstag die Nintendo Wii gekauft, eine Spielkonsole. Und er hat Tennis gespielt.

Wii-Spieler: Der Controller wird je nach Spiel zum Golf-, Tennis- oder Baseballschläger
Julio Bonis ist nicht das erste Opfer dieser Krankheit. Über Schmerzen im Ellbogen klagen einige Wii-Spieler. Der britische Chiropraktiker Tim Hutchful hat sogar ein Aufwärmprogramm für Wii-Spieler entwickelt (mehr...). Doch Bonis ist der erste Arzt, der dieses Phänomen in die medizinische Fachliteratur gebracht hat: Sein Artikel "Akute Wiiitis" steht in der aktuellen Ausgabe des "New England Journal of Medicine". Und bis heute haben einem schnellen Überblick bei Google News nach zu urteilen mehr als 100 Medien von Großbritannien bis Pakistan und Australien die Geschichte der Wiiitis aufgegriffen.

Freitag, 8. Juni 2007

Bizarrer Unfall: Höllenritt vorm Kühlergrill

In den USA ist ein Behinderter in seinem Rollstuhl mit 80 Stundenkilometern über den Highway gerast. Allerdings nicht freiwillig: Ein LKW hatte das kleine Gefährt aus Versehen an seinem Kühlergrill festgeklemmt.

Festgeklemmt am Kühlergrill eines Lastwagens ist in den USA ein 21 Jahre alter Rollstuhlfahrer kilometerweit über eine Autobahn geschoben worden. Trotz einer Geschwindigkeit von zeitweise mehr als 80 Stundenkilometern habe der Behinderte den Höllenritt nahe der Stadt Paw Paw (US-Staat Michigan) unverletzt überstanden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Der Rollstuhl des Mannes hatte sich im Kühlergrill verhakt, als der Lastwagen von einer Tankstelle auf die Straße einbog. Der Fernfahrer hat nach seinen Worten den Behinderten nicht gesehen und die Kollision nicht bemerkt. Erst als ihn die Polizei stoppte, wurde er auf den ungewöhnlichen Fahrgast aufmerksam. Der Rollstuhlfahrer selbst nahm der Polizei zufolge die unfreiwillige Autobahnfahrt sehr gefasst auf. "Das war ein ziemlicher Ritt", sagte er. Dem Behinderten sei nichts passiert - außer, dass er seine Limonade verschüttete, berichteten Medien.